Skispringen: Deutschland landet in Lahti auf Platz zwei - DER SPIEGEL
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Skispringen Deutsches Team landet in Lahti auf Platz zwei

Beim Team-Wettkampf in Lahti mussten sich Deutschlands Skispringer nur Norwegen geschlagen geben. Severin Freund rettete Platz zwei mit seinem zweiten Sprung - weil einer seiner Teamkollegen gepatzt hatte.
Skispringer Freund: Platz zwei mit der Mannschaft in Lahti
Skispringer Freund: Platz zwei mit der Mannschaft in Lahti

Skispringer Freund: Platz zwei mit der Mannschaft in Lahti

Foto: Matthias Hangst/ Getty Images
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Hamburg - Die deutschen Skispringer haben sich mit Platz zwei beim Team-Weltcup in Lahti für den enttäuschenden WM-Auftritt rehabilitiert. Eine Woche nach dem fünften Rang bei den Titelkämpfen in Falun musste sich das DSV-Team nur Norwegen geschlagen geben, das auch schon in Schweden ganz vorne lag und WM-Gold geholt hatte.

Mit 1040,2 Punkten lagen Weltmeister Severin Freund, Richard Freitag, Marinus Kraus und Markus Eisenbichler klar hinter den Norwegern (1069,1 Punkte), die mit Rune Velta, Anders Fannemel, Anders Jacobsen und Anders Bardal angetreten waren. Platz drei ging an Shohei Tochimoto, Taku Takeuchi, Daiki Ito und Noriaki Kasai aus Japan (1031,7).

Zur Halbzeit hatte Team-Olympiasieger Deutschland noch knapp vor Norwegen geführt, Dritter war das Quartett aus Polen. Ein Missgeschick von Eisenbichler kostete die Mannschaft aber im zweiten Durchgang alle Siegchancen. Der Aufsteiger der Saison zeigte einen weiten Sprung, musste bei der Landung aber in den Schnee greifen und erhielt deutliche Abzüge in den Haltungsnoten.

Zu diesem Zeitpunkt stand Deutschland durch einen schwächeren zweiten Sprung von Marinus Kraus allerdings schon auf Rang drei des Klassements - danach nur noch auf sieben. Rang zwei in der Endabrechnung sicherte Freund dann mit seinem zweiten Versuch auf 125 Meter. Anders als bei seinem ersten Durchgang passte diesmal dann auch die Landung.

Die DSV-Springer haben dennoch eine eindrucksvolle Bilanz in den Teamspringen der Weltcup-Saison vorzuweisen. In Klingenthal und Zakopane gewannen sie, in Willingen und nun in Lahti gab es Platz zwei. Nur beim Saisonhöhepunkt in Falun blieb das deutsche Team mit Platz fünf hinter den Erwartungen zurück.

asi/sid/dpa