Snowboarden: Laböck gewinnt WM-Gold - DER SPIEGEL
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Snowboarden Läbock gewinnt überraschend WM-Gold

Historischer Erfolg für Deutschlands Snowboarderinnen: Erstmals in der WM-Geschichte fuhren zwei Damen aufs Treppchen. Isabella Laböck gewann im Parallel-Riesenslalom Gold, Amelie Kober holte Bronze.
Snowboarderin Läbock: Weltmeisterin im Parallel-Riesenslalom
Snowboarderin Läbock: Weltmeisterin im Parallel-Riesenslalom

Snowboarderin Läbock: Weltmeisterin im Parallel-Riesenslalom

Foto: MATHIEU BELANGER/ REUTERS
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Hamburg - Als erst zweite deutsche Snowboarderin hat Isabella Laböck WM-Gold im Parallel-Riesenslalom gewonnen. Die 26-Jährige bezwang im kanadischen Stoneham in den beiden Finalläufen die Österreicherin Julia Dujmovitz mit einem Vorsprung von 0,68 Sekunden. "Letzte Nacht hatte ich mir in Gedanken gesagt: Morgen ist der große Tag. Ich habe mir sogar das Podium vorgestellt. Und nun bin ich wirklich Weltmeisterin. Unglaublich", sagte Laböck. Einzige deutsche Weltmeisterin war bislang Heidi Renoth, die 1997 Slalom-Gold geholt hatte.

Mitfavoritin Amelie Kober rundete mit der Bronzemedaille das starke Ergebnis des Snowboardverbandes Deutschland (SVD) ab. Damit standen erstmals in der WM-Geschichte zwei Deutsche auf dem Treppchen. "Wir sind sehr glücklich über diese tolle Vorstellung. Das ist gut für das gesamte Team", sagte Sportdirektor Stefan Knirsch.

Kober, Olympia-Zweite von 2006 und WM-Zweite von 2007, hatte im Halbfinale einen Vorsprung von 0,26 Sekunden auf die Norwegerin Hilde Katrine Engeli. Selina Jörg schied dagegen im Achtelfinale aus.

Die deutschen Männer verpassten allesamt die K.o.-Runde der besten 16. Alexander Bergmann war auf Platz 21 bester SVD-Starter, Stefan Baumeister und Patrick Bussler belegten die Plätze 35 und 44. Gold ging an Titelverteidiger Benjamin Karl vor dem Italiener Roland Fischnaller und Vic Wild aus Russland.

leh/sid

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