Super G: Schweizer Cuche siegt haarscharf - DER SPIEGEL
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Super G Schweizer Cuche siegt haarscharf

Nur zwei Hundertstelsekunden lag Didier Cuche beim Weltcup-Super-G in Gröden vor seinem Konkurrenten aus den USA. Die favorisierten Österreicher enttäuschten, auch für den Deutschen Stephan Keppler lief es nicht so gut.
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Gröden - Didier Cuche siegte mit einer Zeit von 1:36,62 Minuten und hängte US-Star Bode Miller um nur 0,02 Sekunden ab. Weitere zwei Hundertstel hinter dem Amerikaner kam der Liechtensteiner Marco Büchel auf Rang drei.

Auf der schattigen und sehr welligen Saslong-Piste sah Cuche lange nicht wie der Sieger aus. Drei Zehntelsekunden betrug sein Rückstand auf den führenden Miller zwischenzeitlich - kurz vor dem Ziel wäre er dann fast noch an einem Tor vorbeigefahren. "Aber der Didier ist ein wahnsinniger Kämpfer, das hat ihn auch heute wieder ausgezeichnet", sagte Hermann Maier nach dem Rennen.

Stephan Keppler verpasste nach einem Fahrfehler ein Tor und schied aus. Auch Peter Strodl erreichte bei seinem ersten Super-G seit fast vier Jahren das Ziel nicht.

"Ich habe den Sprung ein bisschen unterschätzt", sagte Keppler, der im siebten Saison-Rennen zum sechsten Mal ohne Punkte blieb. Im Vorjahr hatte er in Gröden noch als Achter in die erweiterte Weltspitze hineingeschnuppert, doch in diesem Winter kommt der 24- Jährige nicht voran. "Es läuft überhaupt noch nicht. Morgen bei der Abfahrt muss ich mal richtig Gas geben", sagte Keppler vor dem Rennen auf der Saslong, wo Max Rauffer 2004 für den letzten deutschen Álpinsieg gesorgt hatte.

Cuche rückte in der Weltcup-Gesamtwertung auf Rang zwei hinter Benjamin Raich aus Österreich vor und übernahm das Rote Trikot des Führenden im Super-G-Klassement. Als bester österreichischer Läufer landete Raich auf Platz sieben vor Maier. Der Trainingsschnellste Erik Guay aus Kanada wurde Fünfter.

all/sid