Minutenprotokoll So lief das Neujahrsspringen in Garmisch
Karl Geiger fliegt beim Sieg des Norwegers Marius Lindvik auf Platz zwei - seinem Rivalen Ryoyu Kobayashi nimmt er wertvolle Punkte ab. Lesen Sie hier das Neujahrsspringen nach.
Von
Cedric Voigt
Karl Geiger im Training für den perfekten Sprung
Foto: Michael Dalder/REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
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Wenn Sie nicht zu spät dran sein wollen: Am 4. Januar geht es weiter mit dem Springen in Innsbruck am Bergisel, los geht's um 14 Uhr. Auf den SPIEGEL-Liveticker müssen Sie auch dann nicht verzichten. Ich hoffe, Sie haben sich heute gut unterhalten gefühlt und wünsche noch einen schönen Abend!
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"Ich war ein bisschen spät dran", diagnostiziert Kobayashi derweil das Problem seines zweiten Sprungs. Wenn man bei 141 Metern denn von einem Problem sprechen kann.
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"Unglaublich, ein perfekter Start ins neue Jahr", freut sich Karl Geiger nach seinem zweiten Platz im ZDF. "Im Flug hat es sich super gut angefühlt. habe gemerkt, dass es ein bisschen leichter gegangen ist im zweiten Durchgang." Und nun? "So weiter machen in der Quali in Innsbruck."
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Die Meldung zum Springen gibt es übrigens hier:
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Find someone who looks at you the way Karl Geiger looks at Fernsehkameras nach Weltklassesprüngen.
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"Ich kann ihm nur gratulieren wie er den ganzen Druck managt, der auf ihm lastet", lobt Bundestrainer Horngacher den erneut starken Geiger im ZDF. Auch die Leistungen von Schmid und Eisenbichler hebt er hervor: "Super Tag für uns!"
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Das gute Ergebnis der DSV-Springer komplettieren Constantin Schmid auf Platz sieben und Markus Eisenbichler, der auf den zehnten Rang springt.
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289,8 Punkte, Lindvik gewinnt vor Geiger und Kubacki!
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Marius Lindvik, der Flieger aus Norwegen, holt sich (wohl) den Tagessieg! 136 Meter sind es nur, aber sein Vorsprung dürfte groß genug gewesen sein. Über die grüne Linie zumindest ist er geflogen.
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Und auch Dawid Kubacki ist dabei! Der Pole springt bei etwas schlechteren Bedingungen auf 139,5 Meter, einen Punkt bleibt er hinter Geiger. Es bleibt also mindestens ein Dreikampf an der Spitze.
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285 Punkte für Geiger, 2,9 Punkte vor Kobayashi. Was für ein Duell! Und jetzt geht's auch noch um den Tagessieg.
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Karl Geiger kontert! Und wie! Bei gutem Wind springt Karl Geiger die 141,5 Meter und landet sicher!
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Kobayashi mit einem überragenden Sprung! Der Japaner kommt herrlich vom Tisch weg, hat die Höhe, hat den Speed und zieht seinen Versuch blitzsauber auf 141 Meter hinunter! Das ist die Führung für Kobayashi.
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Auch Daniel Huber ist weiter vorn dabei: 134 Meter, Rang zwei, im kleinen Punktekorridor zwischen Schmid und Ito. Auf Huber als besten Österreicher hätte vor dem Wettkampf wohl kaum jemand gewettet.
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Constantin Schmid bestätigt seinen starken ersten Durchgang! 134,5 Meter sind für den DSV-Springer eine richtig gute Weite, dazu kommen Haltungsnoten von durchweg 18,5 Punkten. Platz zwei, minimal hinter Ito.
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Roman Koudelka spürt ordentlich Druck unter dem Ski, hat eine gute Höhe, aber liegt auch etwas unruhig in der Luft. Bei 133 Metern landet der Tscheche. Ein guter Wettkampf für ihn: Er setzt sich auf Platz zwei, hinter Ito, aber vor Forfang und Eisenbichler.
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273,4 Punkte für Ito. Der ist an Piotr Zyla schon mal vorbei: Der Pole kommt "nur" auf 133 Meter und rutscht bis auf Platz acht ab. Eisenbichler hat die Top-10-Platzierung damit sicher.
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Daiki Ito zeigt einen enorm stabilen, sauberen und durchaus weiten Sprung: 136,5 Meter und bestimmt gute Haltungsnoten. Das riecht nach der Führung, so weit war im zweiten Durchgang noch keiner.
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Kilian Peier eröffnet den Showdown der letzten zehn Springer. Er kommt 132,5 Meter weit, schafft 264,1 Punkte und sortiert sich hinter Eisenbichler auf Rang drei ein.
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Johann Andre Forfang springt weit, landet bei 135 Metern, aber hat Probleme, den Telemark sauber zu setzen. Trotz der unsauberen Landung bleibt der Norweger 0,1 Punkte vor Eisenbichler.
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Stephan Leyhe springt solide 132 Meter, das ist erst einmal der fünfte Platz in einem engen Feld.
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Und einen Platz macht Eisenbichler mindestens gut: Keiichi Sato fällt mit 128 Metern auf Rang elf zurück.
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Markus Eisenbichler schüttelt den Kopf, aber geht in Führung! Noch ist es ein Stück zurück in die Weltspitze, beim Absprung fehlte das Timing. Aber der DSV-Springer zieht den Sprung weit, 266,1 Punkte reichen, um Prevc zu verdrängen.
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Es ist nicht der Tag der Österreicher: Stefan Kraft landet bereits nach 131 Metern. 262,4 Punkte dürften nicht reichen, um in der Gesamtwertung auf Schlagdistanz zu bleiben.
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Robert Johannsson schafft gute 133 Meter. Der Norweger schiebt sich zwischen die Prevc-Brüder.
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