Vierschanzentournee: Peter Prevc siegt in Innsbruck - DER SPIEGEL
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Skispringen in Innsbruck Prevc springt Richtung Tourneesieg

War das die Vorentscheidung bei der Vierschanzentournee? Der Slowene Peter Prevc hat auch das Springen in Innsbruck gewonnen. Severin Freund überzeugte erneut und wurde Zweiter.
Innsbruck-Sieger Prevc: Tourneesieg nun zum Greifen nah
Innsbruck-Sieger Prevc: Tourneesieg nun zum Greifen nah

Innsbruck-Sieger Prevc: Tourneesieg nun zum Greifen nah

Foto: SAMUEL KUBANI/ AFP
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Peter Prevc hat einen wichtigen Schritt zum Gewinn der diesjährigen Vierschanzentournee der Skispringer gemacht. Der Slowene gewann das dritte Springen der Tournee am Bergisel in Innsbruck und hat seine Führung im Gesamtklassement ausgebaut. Severin Freund legte einen starken zweiten Sprung mit 128 Metern hin und landete damit auf Rang zwei. Kenneth Gangnes wurde Dritter.

Prevc war in beiden Durchgängen der Beste. Im zweiten Sprung stand er gar 132 Meter. So weit kam sonst keiner.

"Er macht das schon extrem souverän", lobte Freund seinen Rivalen. "Um die Tournee zu gewinnen, braucht es jetzt ein Wunder. Oder ein Unglück. Aber das wünsche ich keinem", sagte er. Prevc geht somit als großer Favorit in den letzten Wettbewerb an diesem Mittwoch. "Ich denke, ich kann auf diesem Level weitermachen", sagte der Weltcup-Spitzenreiter. "Aber es wird hart in Bischofshofen."

Die Springer hatten besonders im ersten Durchgang mit schwierigen Windverhältnissen zu kämpfen. Rückenwind drückte die Weiten, sodass der Norweger Kenneth Gangnes mit 125,5 Metern schon den weitesten Sprung hinlegte - an einer Schanze, auf der der Österreicher Stefan Kraft im Vorjahr noch 137 Meter gestanden hatte. Prevc landete bei 125 Metern und hatte dank der ihm zugeschriebenen Bonuspunkte der Jury die Nase schon nach dem ersten Durchgang vorn.

Auch Freund hatte mit den Umständen seine Probleme. Der Deutsche war schon im Probesprung gestürzt und hatte sich dabei leichte Prellungen zugezogen. Die Blessur sollte ihn zwar nach Aussage von Bundestrainer Werner Schuster nicht behindert haben, dennoch erreichte der Weltcupsieger im ersten Sprung nicht seine Top-Leistung. Mit 122,5 Metern konnte er sich immerhin noch auf Platz drei hinter Prevc und dem starken Gangnes platzieren. Einen Rang, den er im zweiten Sprung noch verbessern konnte.

Die anderen Deutschen überzeugten in Innsbruck durchaus: Andreas Wank und Richard Freitag wurden am Ende Neunter und Zehnter. Andreas Wellinger konnte sich gar als Sechster unter den Weltbesten platzieren.

aha/dpa