Wintersport Neureuther fährt in die Top Ten, Freund springt auf Platz zwei
Skirennfahrer Neureuther: Siebter Platz beim Slalom in Slowenien.
Foto: Elvis Piazzi/ APHamburg - Skirennfahrer Felix Neureuther hat beim Weltcup-Slalom im slowenischen Kranjska Gora seine sechste Top-Ten-Platzierung der Saison erreicht. Beim Sieg von Andre Myhrer kam Neureuther auf Rang sieben (+0,96 Sekunden). Der Schwede gewann in 1:40,99 Minuten vor dem Italiener Cristian Deville (+0,49) und Alexis Pinturault (+0,58) aus Frankreich. Fritz Dopfer erreichte Rang 24.
Skispringer Severin Freund ist beim Weltcup am Holmenkollen in Oslo zum vierten Mal in dieser Saison auf das Podium gesprungen. Freund belegte mit Weiten von 123 und 134 Meter den zweiten Platz. Den Sieg sicherte sich der Österreicher Martin Koch mit Sprüngen auf 130,5 und 130 Meter. Dritter wurde Robert Kranjec aus Slowenien. Richard Freitag kam mit 120 und 133 Metern auf den sechsten Platz. Stephan Hocke wurde 26., Maximilian Mechler 30. Michael Neumayer als 31. und Andreas Wank auf Rang 38 verpassten das Finale.
Eisschnellläuferin Claudia Pechstein hat beim Massenstart des Weltcup-Finales in Berlin ihren 25. Weltcup-Sieg gefeiert. Die 40-Jährige setzte sich in 8:52,06 Minuten gegen zwölf Konkurrentinnen durch. Die Niederländerin Mariska Huisman wurde in 8:52,32 Minuten Zweite und verteidigte Platz eins in der Gesamtwertung vor Pechstein.
Skilangläuferin Nicole Fessel hat ihr bestes Ergebnis in einem 30-Kilometer-Rennen eingestellt. Am Osloer Holmenkollen kam die Deutsche als Siebte ins Ziel. Sie hatte 4:16,2 Minuten Rückstand auf Marit Björgen. Die Norwegerin absolvierte die Distanz in der klassischen Technik in 1:26:09,8 Stunden und verwies die Polin Justyna Kowalczyk (+ 51,9) auf Platz zwei. Dritte wurde die Norwegerin Therese Johaug (+53,3). Neben Fessel überzeugten auch Stefanie Böhler als 18. und Katrin Zeller als 19.
Robert Seifert hat bei der Shorttrack-WM in Shanghai für die besten Einzelergebnisse deutscher Athleten in der Geschichte der Titelkämpfe gesorgt. Über 500 Meter landete der 24-Jährige am Samstag zunächst auf dem vierten Platz, und belegte 24 Stunden später im Mehrkampf den siebten Rang.
Mehrkampf-Weltmeister wurde der Südkoreaner Kwak Yoon-Gy, bei den Frauen sicherte sich die Chinesin Li Jianrou den Sieg. Damit unterstrichen die beiden Athleten die Dominanz ihrer Nationen: Von den insgesamt zehn WM-Entscheidungen gewannen China und Südkorea je vier, zwei Titel gingen nach Kanada.