Bilanz der Castorblockade im Wendland: Grüne Woche in Gorleben - DER SPIEGEL
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Bilanz der Castorblockade im Wendland Grüne Woche in Gorleben

Grün ist die Hoffnung, grün sind die Uniformen der Polizei und Grün ist auch die Farbe der Öko-Partei - doch für die kam es in dieser Woche knüppeldick.
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Claudia Roth und Kerstin Müller in Gorleben von den Anti-Atomkraft-Demonstranten beschimpft, Umweltminister Jürgen Trittin in Berlin schwer unter Beschuss der Opposition. Am Ende für ihn doch ein (Pyrrhus-)Sieg: Er darf vorläufig im Amt bleiben, und die umstrittenen Castoren erreichten, wenn auch mit reichlich Verspätung, ihre vorläufige Parkposition im wendländischen Zwischenlager.

18.200 Polizisten und Grenzschützer waren nötig, um diesen ersten Atomtransport unter einer rot-grünen Regierung durchzusetzen. Trotz dieses massiven Aufgebots fuhr der Castorzug zeitweise sogar rückwärts - einer 16-jährigen Aktivistin und ihren drei Kampfgefährten war es gelungen, sich an der angeblich bestbewachten Bahnstrecke der Welt einzubetonieren. Kleinere Betriebsstörungen sind bei der atomaren Entsorgung eben nie auszuschließen.

SPIEGEL TV über Polizisten, Politiker und Demonstranten am Rande der völligen Erschöpfung und einen Landkreis, der sich für knapp eine Woche im Ausnahmezustand befand.

  • SPIEGEL ONLINE Dossier: Die Castor-Krawalle


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