Fotostrecke Anthrax-Alarm - wie der Milzbranderreger den Körper angreift
Bei Hautmilzbrand bilden sich nach einer Inkubationszeit von ein bis zwei Tagen, gelegentlich bereits nach wenigen Stunden, an der Infektionsstelle Bläschen und ein so genanntes Milzbrandkarbunkel, ein "fressendes Geschwür", aus dem sich ein entzündliches Ödem entwickelt. Der Kranke bekommt Fieber, seine Lymphknoten schwellen an
Foto: Tropenmedizinisches Institut Muenchen
Der so genannte inhalative Milzbrand, bei dem der Erreger über die Lunge in den Körper gelangen, verläuft zu 80 bis 100 Prozent tödlich. Hier hilft nur eine schnelle Diagnose und sofortiges Behandeln mit Antibiotika
Foto: Tropenmedizinisches Institut München
Haut- und Darmmilzbrand, bei denen der Betroffene mit den Erregern in Berührung kommt bzw. sie durch Nahrung über den Verdauungstrakt aufnimmt, sind in der Regel nicht ganz so gefährlich wie die Infektion über die Atemwege
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Unscheinbar, stäbchenförmig und lebensgefährlich: Der "Bacillus anthracis" löst den häufig tödlichen Milzbrand aus
Foto: Tropenmedizinisches Institut Muenchen
Nur bei einer Konzentration von rund 30.000 bis 40.000 Sporen in der Atemluft kann der Anthrax-Bazillus zur funktionierenden Waffe werden. Wenn es gelingt, diese ungewöhnlich hohe Konzentration zu erreichen, sterben die Betroffenen innerhalb von 24 bis 72 Stunden, wenn der Arzt nicht unmittelbar nach der Infektion eingreift
Foto: Tropenmedizinisches Institut Muenchen
Der Milzbranderreger stellt auch für Experten eine große Gefahr dar: Er produziert im Körper ein Gift, das zum Tod der so genannten Makrophagen führt - weiße Blutzellen, die normalerweise Schädlinge vernichten und so den Körper vor Infektionen schützen
Foto: REUTERS|
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