Feiern am Rande des Existenzminimums: Nikolaus in Gelsenkirchen - DER SPIEGEL
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Feiern am Rande des Existenzminimums Nikolaus in Gelsenkirchen

Für viele Menschen in Deutschland ist das Fest der Liebe nur noch Anlass zur Sorge. Gebeutelt von Arbeitslosigkeit und steigenden Lebenshaltungskosten fragen sie sich, wie sie zu Weihnachten den Tannenbaum bezahlen sollen, wo doch bereits am Nikolaus-Tag kein Geld mehr in der Familienkasse ist.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Das Ruhrgebiet im Allgemeinen und Gelsenkirchen im Besonderen gehören zu den ärmsten Regionen Deutschlands. Steuererhöhungen, Rentenkürzungen, steigende Arbeitslosenzahlen - die Misere der rot-grünen Regierung lässt sich hier besonders deutlich ablesen. Entsprechend groß ist der Zorn der Bewohner, von denen viele Mühe haben, ihre Familie oder sich selbst zu ernähren.

SPIEGEL TV-Reporter waren am Nikolaus-Tag in Gelsenkirchen unterwegs. Sie besuchten eine zehnköpfige Familie, begleiteten die Mitarbeiter der Armenspeisung und sprachen am Tresen einer Trinkhalle mit Bewohnern der Arbeitslosenhochburg im nördlichen Ruhrgebiet. Beobachtungen zwischen Wut und Hoffnungslosigkeit.