Basra versinkt im Nachkriegschaos: Nach den Allierten kamen die Plünderer - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Basra versinkt im Nachkriegschaos Nach den Allierten kamen die Plünderer

In Basra ist von Frieden auch nach dem scheinbaren Ende des Krieges noch nichts zu spüren. Nach der Übernahme der südirakischen Stadt durch die britischen Truppen herrscht Ausnahmezustand.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Plünderer haben fast alle Gebäude der ehemaligen irakischen Führung leer geräumt. Auch vor Krankenhäusern haben sie nicht halt gemacht. Die humanitäre Hilfe funktioniert noch nicht, zurzeit ist nicht einmal eine geordnete Wasserverteilung möglich.

Zwischen Krieg und Frieden - eine Reportage von Peter Hell.


PLÜNDERUNGEN IN BASRA

Jagd auf die letzte Glühbirne

Nach der Eroberung der Großstadt Basra ist die Stunde der Plünderer gekommen. Aus Schulen, Hotels und Verwaltungsgebäuden klauen sie von der Lampe bis zum Klavier alles, was sie finden können. Die britischen Besatzungs-Soldaten schauen weg, die Einwohner sind empört. Nun soll ein Scheich Ordnung schaffen. mehr...


IRAK

Jetzt gilt das Gesetz des Dschungels

Anarchie und Chaos nehmen im Irak ein täglich größeres Ausmaß an. Fielen die zahllosen Plünderer zunächst über öffentliche Gebäude her, machen sie jetzt auch vor ihren eigenen Nachbarn nicht mehr Halt. Marodierende Banden ziehen bewaffnet durch die Straßen der Großstädte und nehmen sich, was sie wollen. Die Besatzer sind hilflos. mehr...


Sehen sie außerdem im SPIEGEL TV Magazin:


Der Fall Bagdads -
Chronologie einer Eroberung

Der Marsch auf die Ölfelder -
Amerikaner und Kurden erobern Kirkuk

Zurück zur Übersicht