Ein Jahr danach Der Erfurter Amoklauf und seine Folgen
"Für heute ist es genug, Herr Heise", waren die letzten Worte des Amokläufers Robert Steinhäuser, der sich selbst erschoss, nachdem er 16 Menschen getötet hatte. Bis heute sind die Betroffenen bemüht, die Wahnsinnstat zu verarbeiten. Derweil heißt es im Abschlussbericht, selbst bei sofortiger notärztlicher Versorgung hätte man den Opfern nicht mehr helfen können. Eine mehr als zweifelhafte Behauptung - schließlich schrie der getroffene Biologielehrer Hans Lippe noch mindestens eineinhalb Stunden nach den Schüssen verzweifelt um Hilfe.
Eine Rekonstruktion der Ereignisse vor einem Jahr zeigt die Reportage von Udo Müller.
JAHRESTAG DES SCHULMASSAKERS
Erfurt erinnert an das Grauen
Am 26. April vergangenen Jahres erschoss Robert Steinhäuser 16 Schüler und Lehrer am Erfurter Gutenberg-Gymnasium. Tausende Menschen gedachten am Samstag in einer bewegenden Trauerfeier der Opfer des Amoklaufs. mehr...
DER LEHRER UND DER AMOKLÄUFER
Ein Held, der keiner sein will
Mit seinem mutigen Eingreifen hat der Erfurter Lehrer Rainer Heise vermutlich weitere Tote beim Amoklauf in Erfurt verhindert. Doch er sei keinesfalls ein Held, sondern habe nur instinktiv gehandelt, sagt er. Warum der Täter nicht auch ihn erschoss, versteht Heise selbst nicht. mehr...
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