Finanzielle Machenschaften: Möllemanns Netzwerk - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Finanzielle Machenschaften Möllemanns Netzwerk

Am Selbstmord des früheren Bundesministers und streitbaren FDP-Politikers bestehen kaum noch Zweifel. Auch das mögliche Motiv wird trotz des fehlenden Abschiedsbriefes immer klarer: auf Grund seiner finanziellen Machenschaften drohte ihm eine Gefängnisstrafe.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft hatte Möllemann vor seinem Tod einen Strafbefehl über ein Jahr Gefängnis angedroht und Konten in Luxemburg und Liechtenstein durchsuchen lassen.

Dabei geht es nicht nur um das antiisraelische Wahlkampfflugblatt, das Möllemann aus dunklen Quellen finanziert hatte, sondern um insgesamt fast neun Millionen Mark Schmiergeld aus einem Panzergeschäft mit Saudi-Arabien. Nach Auffassung der Staatsanwälte könnte das Geld über Konten und Briefkastenfirmen mit Möllemann-Bezug gewaschen worden sein.

SPIEGELT-TV-Reporter haben in Möllemanns Netzwerk recherchiert.







ERMITTLUNGEN


Staatsanwalt drohte Möllemann harte Strafe an

Der frühere FDP-Spitzenpolitiker Jürgen W. Möllemann hätte in den gegen ihn geführten Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung, Verstoßes gegen das Parteiengesetz, Betruges und Untreue mit harter Bestrafung rechnen müssen. mehr





BEISETZUNG


Möllemanns Freunde weinen und klagen an

Tausende haben von Jürgen Möllemann Abschied genommen. Bei dessen Beerdigung in Münster erschien Schalke-Präsident Gerd Rehberg und Manager Rudi Assauer mit einer Vereinsfahne. Möllemanns früherer Parteifreund Wolfgang Kubicki richtete bittere Worte an die FDP-Spitze. mehr...





MAHNWACHE FÜR MÖLLEMANN


Der Mythos lebt

Einer wie Möllemann bringt sich nicht einfach um. Davon sind die meisten Teilnehmer der Mahnwache vor der FDP-Bundeszentrale felsenfest überzeugt. Und wer ein Interesse am Tod ihres Idols gehabt haben könnte, wissen sie auch ganz genau.

mehr...



Sehen sie außerdem im SPIEGEL TV Magazin:


Dresdener Bombenkoffer -
Fahnder stolpern über Datenschutz



Zurück zur Übersicht