Jugendkriminalität: Die Kinder vom Bahnhof Köln - DER SPIEGEL
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Jugendkriminalität Die Kinder vom Bahnhof Köln

Der Einsatztrupp "Taschendiebstahl" des Kölner Bundesgrenzschutzes hat zurzeit alle Hände voll zu tun. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Diebstähle rund um den Kölner Hauptbahnhof verdreifacht.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Kaum einer der erwischten Trickdiebe landet vor Gericht, geschweige denn im Gefängnis. Das liegt vor allem daran, dass die sehr professionellen Taschendiebe oft nicht älter sind als 13, und erst ab 14 Jahren können sie strafrechtlich belangt werden. Den Fahndern bleibt also nichts anderes übrig, als die Personalien festzustellen, zu ermahnen und die Kinder - von denen die meisten aus Sinti- und Romafamilien stammen - zurück ins Elternhaus zu bringen. Oft dauert es nur eine Stunde, und die Klaukids, wie sie mittlerweile genannt werden, sind zurück am Bahnhof.

SPIEGEL TV hat die Ermittler bei ihrem manchmal aussichtslosen Kampf drei Tage lang begleitet.







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