Braune Seilschaft Die schmutzigen Geschäfte von "Combat 18"
Waffenhandel, Schutzgelderpressungen im Rotlichtmilieu und der gewinnträchtige Handel mit verbotener Nazi-Musik - mit Aktivitäten wie diesen versuchen militante Neonazis sich in Deutschland immer neue Geldquellen zu erschließen. In Ermittlerkreisen ist mittlerweile von einer "braunen Mafia" die Rede.
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Bei den jüngsten Razzien gegen Mitglieder der rechtsextremen Gruppierung "Combat 18" in Schleswig-Holstein stellte die Polizei Anfang der Woche zahlreiche scharfe Waffen, illegale CDs, sowie Propagandamaterial sicher. Fünf der insgesamt sieben Neonazis befinden sich noch immer in Untersuchungshaft.
"Combat 18" wurde ursprünglich von britischen Skinheads gegründet. Bekannt wurde die Gruppierung durch mehrere tödliche Bombenanschläge gegen Ausländer und Homosexuelle in England. Inzwischen versucht die Gruppe ihre Aktivitäten auf das europäische Festland auszuweiten.
SPIEGEL TV-Reporter Felix Kasten, Kerstin Mommsen und Oliver Richardt haben die Ziele und Strukturen von "Combat 18" in Deutschland, England und Dänemark recherchiert.
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