Illegal in Deutschland: Schicksale auf der "Bibby Altona" - DER SPIEGEL
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Illegal in Deutschland Schicksale auf der "Bibby Altona"

Manche kommen sogar mit dem Schiff direkt von Westafrika nach Hamburg. Entgehen sie mit Hilfe der Schleuser den Kontrollen durch Polizei und Grenzschutz, haben sie es geschafft und haben ihr Ziel Deutschland erreicht. Meist landen sie auf der "Bibby Altona".
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

In der Hansestadt halten sich nach inoffiziellen Schätzungen etwa 13.000 Ausländer illegal auf. Früher oder später führt sie ihr Weg auf die "Bibby Altona", Wohnschiff und Zentrale Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Hamburg.

Wer in der Hansestadt versucht, als Asylant anerkannt zu werden, wird von den Beamten der Ausländerbehörde auf der "Bibby Altona" nach seiner Identität befragt. Der Zustrom an Flüchtlingen wird zwar kleiner, ein Problem aber bleibt gleich groß: Die meisten Asylbewerber machen falsche Angaben zu ihrer Herkunft. Rund 80 Prozent der Ankömmlinge sagen nicht die Wahrheit, so die Erfahrung der Beamten.

SPIEGEL TV-Reporter Peter Hell gelang es, erstmals die Befragung eines Asylbewerbers mit der Kamera zu begleiten.







STATISTIK


Zahl der Asylbewerber auf Tiefstand

Die Zahl der Asylbewerber ist im August auf einen neuen Tiefstand gesunken. Nur noch 3548 Flüchtlinge beantragten Asyl, teilte das Bundesinnenministerium am Montag in Berlin mit. Das war die niedrigste Monatszahl seit April 1987. mehr...





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