Datenklau Die Sicherheitslücken von W-Lan und Bluetooth
"Mit dem Laptop auf dem Balkon sitzen oder durch den Garten spazieren" - die Anbieter von "Wireless-Lan" geraten ins Schwärmen, wenn sie die Vorzüge ihrer kabellosen Netzwerkverbindungen anpreisen. Schluss mit dem Kabelsalat, per Funk hinein ins Internet, ob auf dem Sofa, im Cafe oder am Bahnhof. So genannte drahtlose Netzwerke (W-Lan) verbreiten sich rasant in Privathaushalten, Firmen, Behörden.
Ein Nachteil, der im Verkaufsgespräch gern unerwähnt bleibt: Funknetzwerke sind anfällig für Angriffe von außen. Wer funkt, kann belauscht werden. Dreiviertel der W-Lan-Anlagen sind nicht per Verschlüsselung gesichert. Mit wenigen Klicks können Hacker auf Kosten des W-Lan-Betreibers im Internet surfen oder Dateien löschen.
Selbst Rechner öffentlicher Institutionen wie Krankenhäuser sind so kinderleicht zu knacken. Auch Handys oder mobile Computer, immer öfter mit Funkschnittstellen ausgestattet, sind vor dem Angriff aus dem Äther nicht geschützt. SPIEGEL TV über die Datenschleuder Funk.