Hightech an der Heimatfront: Die Robotor-Rallye des Pentagon - DER SPIEGEL
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Hightech an der Heimatfront Die Robotor-Rallye des Pentagon

Ab 2015 will das US-Verteidigungsministerium bei jedem dritten Militärfahrzeug auf menschliche Fahrer verzichten. Das Pentagon bietet eine Million Dollar für den Tüftler, der beim "Grand Challenge" in der Mojave-Wüste das beste Gefährt zusammenbastelt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Kampfmaschinen preschen durch die Wüste, schlagen den Feind in die Flucht, nichts kann sie aufhalten. Was sich wie ein Film-Ausschnitt aus "Terminator" anhört, soll nach dem Willen des Pentagon schon bald Realität sein: Kriegsführung ohne den Einsatz von Soldaten. Der Zeitplan steht. 2015 soll jedes dritte Bodenfahrzeug der US-Armee ohne menschliche Fahrer auskommen.

Roboter-Vehikel sollen die Arbeit der Soldaten übernehmen und damit die Gefahr für Leib und Leben verringern. Wie anspruchsvoll die Visionen der US-Militärs sind, hat sich jetzt in der Wüste zwischen Los Angeles und Las Vegas gezeigt. Dort fand die "Grand Challenge" statt, ein Rennen der Roboter: Eine Million Dollar für den Tüftler, dessen Gefährt den holprigen Parcours meistert und damit den Weg ins neue Kriegszeitalter ebnet. SPIEGEL TV-Reporter Steffen Haug über verwirrte Automaten und zufriedene Militärs.