NPD: Schulterschluß mit führenden Neo-Nazis - DER SPIEGEL
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NPD Schulterschluß mit führenden Neo-Nazis

Weitere Themen der Sendung: Bye-bye Tempelhof - das Ende einer Legende?; Fesseln, Foltern, Töten - Nach 25 Jahren meldet sich Amerikas unheimlichster Serienmörder zurück; Allianz gegen Horror-Häuser: Wie fünf Städte einen Großvermieter loswerden wollen
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NPD: Schulterschluß mit führenden Neo-Nazis

Nach dem weichgespülten NPD-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt zeigt sich jetzt wieder das andere Gesicht der rechtsextremistischen Partei. Führende Neonazis werden voraussichtlich am 30. Oktober für den NPD-Bundesvorstand kandidieren. Und ein verurteilter Rechtsrocker hat ebenfalls seinen Aufnahmeantrag eingereicht. SPIEGEL-TV-Reporter berichten über die neuen Umtriebe der Rechtsaußen-Parteien.


"Bye-bye Tempelhof": Das Ende des City-Airports?

Die Architektur des neuen Weltflughafens sollte, so Hitler 1935, "überwältigend", vor allem aber "ewig" sein. Beides ist gelungen: Selbst wenn der Flughafen Tempelhof endgültig geschlossen werden sollte, wird das Gebäude überleben. Es steht seit langem unter Denkmalschutz. Doch noch ist die Front der Widerständler gegen die Schließung von Tempelhof ungebrochen. Mehrere kleine Fluggesellschaften sowie sogenannte "Geschäftsflieger" wollen bis zur letzten Minute für den Erhalt der "Mutter aller modernen Flughäfen" kämpfen. Die SPIEGEL-TV-Reporterinnen Sanja Hardinghaus und Amei Haukamp berichten über fliegerische Fehlplanungen, Luftbrücken-Erinnerungen und "Billy Wilder-Charme".


Fesseln, Foltern, Töten: Nach 25 Jahren meldet sich Amerikas unheimlichster Serienmörder zurück

In den siebziger Jahren sorgte er in Wichita, US-Bundesstaat Kansas, für Angst und Schrecken: Er tötete innerhalb von drei Jahren sieben Menschen. Der Serienmörder nannte sich selbst "BTK-Strangler". BTK stand für "Bind, Torture, Kill": Fesseln, Foltern, Töten. Der Killer gierte nach Berühmtheit. Als die Polizei andere Verdächtige ins Visier nahm, beschwerte er sich in Briefen an die örtliche Zeitung über die geringe Aufmerksamkeit. Dann verschwand er spurlos. Bis jetzt. Denn in diesem Frühjahr, 30 Jahre nach den ersten Morden, meldete sich der "BTK-Strangler" mit einem Leserbrief zurück. Die Polizei ist sicher, dass es kein Trittbrettfahrer ist. Denn der Brief enthielt das Geständnis eines achten Mordes - mit Details, die nur der Killer kennen kann. SPIEGEL- TV-Reporterin Karin Assmann über den "BTK-Strangler".


Allianz gegen Horror-Häuser: Wie fünf Städte einen Großvermieter loswerden wollen

"Eigentum verpflichtet" lautet ein Grundsatz, den Vermieter Gerd T. augenscheinlich seit langem ignoriert. Kaputte Fenster, fehlende Treppengeländer, feuchte Wohnungen, Schimmel, Schmutz. Für Gerd T.s Mieter schlimme Normalität. Ein bitterer Einzelfall, könnte man meinen, wäre da nicht die Tatsache, dass dem Immobilienkaufmann in Norddeutschland rund 4000 Wohnungen gehören. In all seinen Mietskasernen und Hochhäusern dasselbe Bild. Seit Jahren ignoriert T. die Aufforderungen von Politikern und Behörden, den Zustand der Häuser zu verbessern. Jetzt haben die Bürgermeister von fünf Städten sogar ein Bündnis geschlossen, um gegen T. vorzugehen. Der, so einer der Vorwürfe, lockt gezielt Mieter, die sich nicht wehren: Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose, Ausländer. SPIEGEL-TV-Reporter Udo Müller berichtet.