Vom Opel Manta zum Vectra: Der Niedergang einer Kultmarke - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Vom Opel Manta zum Vectra Der Niedergang einer Kultmarke

Weitere Themen der Sendung: Panikforschung und Konfrontationstherapie - Stars und Normalos im Kampf gegen die Angst; Pleiten, Pech und Pannen - In den USA wächst die Angst vor einem neuen Wahldebakel; Tod am Gaiskarkogel - "Ötzi"-Entdecker in den Alpen abgestürzt
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?




Vom Opel Manta zum Vectra:
Der Niedergang einer Kultmarke


Mythos Opel, Kultauto Manta, Volkswagen aus Rüsselsheim: Opel ist Automobilgeschichte, jahrzehntelang prägten und dominierten die Kadetts, Rekords, und Kapitäne den deutschen Automarkt. Das Image der Marke, die jetzt so stark ins Trudeln geraten ist, änderte sich immer wieder mit den Generationen. Der Fuchsschwanz an der Antenne gehörte ebenso dazu wie Klorolle auf der Hutablage. Irgendwo zwischen Proll und Kleinbürgermief verlor die Kundschaft dann im Laufe der Jahre schleichend, aber stetig das Interesse an den Autos aus Rüsselsheim. Mit Astra, Vectra & Co. gelang es den Managern dann nicht, an frühere Glanzzeiten anzuschließen. Die SPIEGEL-TV-Reporter Oliver Richardt und Dirk Schulze über die hausgemachte Opel-Krise, verrückte Manta-Fans und einstige Traumautos.


Panikforschung und Konfrontationstherapie:
Stars und Normalos im Kampf gegen die Angst

Abscheu, Ekel, Angst: Kein Mensch kann sich diesen Gefühlen widersetzen. Ob im TV-Dschungel-Camp oder in ganz alltäglichen, vermeintlich harmlosen Situationen. Angst beeinflusst das Leben. Mediziner und Wissenschaftler versuchen seit langem zu ergründen, wie Angst auf die Psyche wirkt, welche Reaktionen sie hervorruft. Dabei gibt es in der Angstforschung noch weitaus mehr Fragezeichen als Antworten. Ziel der Forscher: Angst erklärbar und damit beherrschbar zu machen. Im TV-Dschungelcamp werden Grenzen bewusst überschritten, um bei Kandidaten Abscheu und Ekel zu wecken. In der Medizin werden ähnliche Mittel eingesetzt, um Angstpatienten zu helfen. SPIEGEL-TV-Reporter Steffen Haug über quotenträchtige Mutproben, Phobien und Panikattacken.


Pleiten, Pech und Pannen:
In den USA wächst die Angst vor einem neuen Wahldebakel

Man könnte meinen, es geht um eine Bananenrepublik und nicht um die Supermacht USA: Die OSZE schickt 85 Wahlbeobachter über den Atlantik, weil die Sorge um den korrekten Ablauf der Wahlen am 2. November groß ist. Und das nicht nur bei internationalen Beobachtern. Anfang der Woche begann die vorgezogene Stimmabgabe in Florida so wie die Wahlen 2000 endeten: mit Chaos. Die nagelneuen Wahlcomputer fielen in mehreren Bezirken aus, genervte Wähler mussten unverrichteter Dinge wieder abziehen. In zahlreichen Bundesstaaten werfen sich Demokraten und Republikaner gegenseitig Manipulation, Betrug und Wählereinschüchterung vor. Beide Parteien haben eine Armada von Anwälten in den Startlöchern, um die Wahlen anfechten zu können. So ist es nicht unwahrscheinlich, dass der Kampf ums Weiße Haus womöglich wieder erst vorm Supreme Court entschieden wird. SPIEGEL-TV-Reporterin Karin Assmann berichtet.


Tod am Gaiskarkogel:
"Ötzi"-Entdecker in den Alpen abgestürzt

Der Entdecker der weltbekannten Gletschermumie "Ötzi" ist tot. Die Leiche des 67jährigen Helmut Simon wurde am Samstag morgen in einem Bach nahe des Gaiskarkogel in den österreichischen Alpen entdeckt. Kurz zuvor hatte ein Einsatztrupp der Salzburger Bergwacht, der von einem Kamerateam von Spiegel TV begleitet worden war, die Suche nach dem Vermissten wieder aufgenommen. Der "Ötzi"-Entdecker war eine Woche lang verschollen. Die Bergretter vermuten, dass Simon von einem ungesicherten Weg abgerutscht war und rund 100 Meter in die Tiefe stürzte. Er und seine Frau Erika hatten 1991 die 5300 Jahre alte Mumie im Ötztal gefunden. Der Jahrhundertfund löste einen erbitterten Streit um die Frage aus, wem "Ötzi" gehört und ob den Simons Finderlohn zusteht oder nicht. SPIEGEL-TV-Reporter Felix Kasten über den Tod des "Ötzi"-Entdeckers.