Schwerpunktsendung: Neue Erkenntnisse zum 11. September - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Schwerpunktsendung Neue Erkenntnisse zum 11. September

Die Hamburger Zelle und ihr Netzwerk - vier Jahre nach den Anschlägen auf das New Yorker World Trade Center und das Pentagon in Washington gibt die Vorgeschichte des 11. September Ermittlern und Richtern noch immer Rätsel auf.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Selten wurde im Zusammenhang mit einem Terroranschlag weltweit von Polizei und Geheimdiensten so umfassend ermittelt. Viele Fragen blieben trotzdem unbeantwortet - zum Beispiel die juristisch so entscheidende, welche Vorbereitungen in Hamburg für den Anschlag stattfanden.

Fotostrecke

Die Hamburger Terror-Zelle: Mohammed Atta - Der Kopf der Attentäter

Foto: Al Jazeera Satellite Channel

Eines jedoch steht heute fest: dem Tag, der die Welt veränderte, ging eine jahrelange, minutiöse Planung voraus. Bereits 1997 nahm ein Mitglied der spanischen Al-Qaida-Zelle mit einer Videokamera potentielle Anschlagsziele in New York und Washington auf. Ein Jahr zuvor hatte Khalid Scheich Mohammed, der "Architekt" des 11. September, Osama Bin Laden zum ersten Mal vorgeschlagen, die USA mit Flugzeugen anzugreifen. Seit Ende der 90er Jahre scheint auch die Madrider Al-Qaida-Zelle in die Vorbereitung einbezogen gewesen zu sein - die Spanier leisten logistische Unterstützung für die Heiligen Krieger aus Hamburg-Harburg.

In einer Schwerpunktsendung rekonstruiert SPIEGEL TV die Vorgeschichte des 11. September mit Hilfe von neuen Dokumenten, Videoaufnahmen, Interviews und Zeugenaussagen. Die Genese eines Terroranschlags.