Der weiße Horror Schneechaos in Bayern
Der weiße Horror - Schneechaos in Bayern
Tote und Verletzte, eisglatte Straßen, einstürzende Dächer und wieder einen halben Meter Neuschnee. Das Wetterdrama in den bayerischen Krisengebieten hat sich am Freitag weiter verschärft. Fast rund um die Uhr sind Rettungskräfte damit beschäftigt, gefährdete Häuser von ihrer erdrückenden Schneelast zu befreien. Denn Nassschnee kann theoretisch bis zu 800 Kilogramm pro Quadratmeter wiegen. Wieviel davon ausreicht, um ein Dach zum Einsturz zu bringen, ist die Frage, die derzeit halb Bayern beschäftigt. Fieberhaft wird nach kritischen Werten in Bauplänen geforscht, die Statiker des Landes sind so gefragt wie nie. Die weiße Katastrophe zeigt wie relativ unser Sicherheitsdenken ist. Einstürzende Neubauten kannte man bislang nur aus pfuschgeplagten und normlosen Drittweltstaaten. Dank unzähliger DIN-Vorschriften hielt man so etwas in Deutschland für unmöglich. Offenbar ein Irrglauben. Steffen Haug, Oliver Richardt und Dirk Schulze berichten aus den betroffenen Gebieten.
Bauer sucht Frau - Landwirte auf Partnersuche
Männer, die morgens um vier ausstehen, um Kühe zu melken, haben es in der Damenwelt eher schwer. Nur wenige Frauen fühlen sich von Stallgeruch und Männerschweiß angezogen, die meisten bevorzugen den sauberen Bürotyp. Entsprechend hart ist es, als Bauer eine passende Partnerin zu finden. Doch dank des Internets ist diese schwierige Aufgabe in der letzten Zeit etwas leichter geworden. Seit es im Netz Seiten wie "landflirt.de" gibt, geht auch bei den Bauern endlich die Post ab. Da werden virtuelle Kontakte geknüpft, die in einigen Fällen sogar zu realen Begegnungen führen. Mit dem Trecker auf der Datenautobahn - Sanja Hardinghaus hat drei Landwirte bei ihrer Suche nach der großen Liebe begleitet.
Vergoldete Heimkehr - Geldgeschenke für ausreisewillige Asylbewerber
Unter dem Titel "Landesinitiative Rückkehr 2005" verbirgt sich ein Programm, dass Bewegung verspricht. Doch das einzige, so scheint es, was bislang geflossen ist, ist Bares. Mit Geldgeschenken, Computern und Haushaltsgeräten versucht die Landesregierung von Rheinland-Pfalz abgelehnte Asylbewerber zur Heimreise in ihre Herkunftsländer zu überreden. 5 Millionen Euro Steuergelder hat Landesinnenminister Bruch (SPD) dafür zur Verfügung. Das Programm richtet sich vor allem an solche Asylbewerber, die den Behörden hartnäckig ihre Identität und Herkunft verschweigen. Weil das Heimatland unbekannt ist, können sie nicht abgeschoben werden. Freiwillig geht keiner. Erst wenn Geld gezahlt wird, können sich einige plötzlich doch an ihre Nationalität.
Insgesamt halten sich, laut Bundesinnenministerium derzeit rund 300.000 Ausländer in Deutschland auf, die eigentlich ausreisen müssten. Birte Meier und Udo Müller mit den Einzelheiten.