Der "Dritte Mann" und das Polonium: Hintergründe zu Dimitri Kowtun - DER SPIEGEL
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Der "Dritte Mann" und das Polonium Hintergründe zu Dimitri Kowtun

Weitere Themen der Sendung: Zwischen Überfluss und Almosen - Weihnachten auf unchristliche Art, Fünf tote Prostituierte in zehn Tagen - der Ripper von Ipswich, Räuchermännchen-Angriff aus Fernost - Globalisierungs-Krieg im Erzgebirge
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Der "Dritte Mann" und das Polonium - Hintergründe zu Dimitri Kowtun

Er hat mit dem vergifteten Alexander Litwinenko Tee getrunken und anschließend eine Polonium-Spur größeren Ausmaßes hinter sich her gezogen: Dimitri Kowtun. In dem rätselhaften Kriminalfall, bei dem es um hochradioaktives Material, Ex-Geheimdienstler und andere dunkle Machenschaften geht, spielt der ehemalige russische Militärmann sicherlich eine der schillernsten Rollen. Anna Sadovnikova und Andreas Dieste haben sein Vorleben recheriert und mit ihm und seinen Familienmitgliedern gesprochen.


Zwischen Überfluss und Almosen - Weihnachten auf unchristliche Art

In Berlin gibt es einen Weihnachtsmarkt nur für Hartz-IV Empfänger. Einlass finden nur diejenigen, die ihre Armut per ALG-2-Bescheid nachweisen können. In Hamburg gibt es dagegen eine Boutique mit weihnachtlichen Geschenkideen für den Hund. Kaufen kann hier nur, wer über das nötige Kleingeld verfügt, um seinem Golden Retriever ein viergängiges Weihnachtsmenü zu spendieren. Auch einen Porno-Weihnachtsmarkt besitzt die noble Hansestadt - frei nach dem Motto: "Weihnachten - das Fest der käuflichen Liebe". Lutz Ackermann und Manka Heise haben sich die Abseiten der schönen Bescherung angesehen.


Fünf tote Prostituierte in zehn Tagen - der Ripper von Ipswich

An sich gilt die Grafschaft Suffolk als eine beschauliche Gegend. Vor allem die Hauptstadt Ipswich gilt als ein Ort, an dem sich die gestresste Londoner Upper-Class vom Großstadtleben erholen kann. Doch seitdem innerhalb von zehn Tagen fünf Frauenleichen in der Umgebung gefunden wurden, ist es mit der Idylle vorbei. Alle Opfer waren Prostituierte, gingen in dem überschaubaren Rotlichtviertel der Stadt auf den Strich. Dirk Schulze über eine Mordserie mit literarischem Vorbild.


Räuchermännchen-Angriff aus Fernost - Globalisierungs-Krieg im Erzgebirge

Die Wiege deutscher Schnitzkunst liegt im Erzgebirge - genauer gesagt in Seifen. Ob Nussknacker, Weihnachtspyramiden oder Schwibbögen - alles was das Festtags-Herz begehrt wird hier in mühevoller Handarbeit gefertigt. Bislang war das so. Bis zu dem Zeitpunkt, als fernöstliche Fälschungen den Ort überschwemmten. Seitdem herrscht Krieg. China-Schnitzer gegen Traditionshüter. Ein Film von Dirk Schulze.