Der schwere Weg zum Frieden Die Deutschen und der Krieg
Der schwere Weg zum Frieden: Die Deutschen und der Krieg
Foto: Maurizio Gambarini/ picture alliance / dpaDoch 65 Jahre nach diesem entscheidenden Tag steht die Bundeswehr erneut in einem Kampfeinsatz - in Afghanistan, rund 5000 Kilometer von Berlin entfernt. Wie konnte das geschehen? In der großen Samstags-Dokumentation durchleuchtet SPIEGEL TV das Verhältnis der Deutschen zum Krieg.
Kann ein Krieg "gerecht" sein? Verteidigt die Bundeswehr am Hindukusch unsere Freiheit? Und: Welche Bedeutung hat das Ende des Zweiten Weltkrieges für das Selbstverständnis der Bundeswehr?
Die vierstündige Dokumentation "Der schwere Weg zum Frieden" geht diesen elementaren Fragen nach. Der Film spannt einen zeitgeschichtlichen Bogen von den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges im Frühjahr 1945 bis zum Bombardement von Kunduz in Afghanistan.
Anerkannte Militärhistoriker wie Söhnke Neitzel und Christian Hartmann zeigen, wie sich die Rolle des Militärs in Deutschland seit 1945 verändert hat - und wagen eine Prognose für die Zukunft.
Sie sind sich sicher: Wer die aktuelle Diskussion um die Bundeswehr verstehen will, muss einen Blick in die Vergangenheit wagen. Denn das Grauen des Zweiten Weltkrieges wirkt bis in die Gegenwart nach - insbesondere dann, wenn über die Beteiligung deutscher Truppen an Auslandseinsätzen debattiert wird.