Europas neue Grenzen: Schmuggler, Menschenhändler und eine ungewisse Zukunft - DER SPIEGEL
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Europas neue Grenzen Schmuggler, Menschenhändler und eine ungewisse Zukunft

Auf den Feldern nahe der Grenze ahnt man nichts von der neuen Ära. Hier, im Osten Polens, scheint die Zeit vielerorts stehen geblieben zu sein. Doch vom 1. Mai an, mit der EU-Erweiterung, wird dies der östlichste Außenposten Europas sein - und wohl auch die am wenigsten bewachte EU-Grenze.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Schmuggler, Menschenhändler oder illegale Einwanderer können sich auf gute Zeiten freuen. Denn die grüne Grenze nach Weißrussland oder zur Ukraine ist kaum gesichert. Moderne Überwachungstechnik fehlt. Und an den Kontrollpunkten mühen sich die Grenzer mit den neuen EU-Standards aus dem fernen Brüssel ab. Viele Menschen in der Region zwischen Kaliningrad und der Slowakei sehen ihrer neuen EU-Zukunft mit gemischten Gefühlen entgegen.

SPIEGEL TV-Reporter Detlev Konnerth hat mit ihnen gesprochen und sich auf die Reise entlang der neuen Grenze gemacht.