Wo die Kleinsten die Größten sind: Nachwuchs im Zoo - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Wo die Kleinsten die Größten sind Nachwuchs im Zoo

Jedes Jahr kommen in den deutschen Zoos im Frühling Tausende Tierbabies zur Welt. Je nach Art und Gattung bedarf die Aufzucht der tierischen Neuankömmlinge intensiver menschlicher Pflege.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans - im Stuttgarter Zoo ‚Wilhelma’ leben alle Menschenaffen-Arten in großen Familien. Besondere Aufmerksamkeit verlangen acht junge Gorillas, die in der Auffangstation für verstoßene Jungtiere aufwachsen. Die Tierpfleger spielen fast den ganzen Tag mit den Affenkindern. Ziel ist die Integration der Waisen in bestehende Primaten-Gruppen.

Nicht selten entsteht bei der Aufzucht eine innige Beziehung zwischen Mensch und Tier. Im Osnabrücker Zoo hat Minischwein ‚Matze’ einen festen Platz in der Familie von Tierpflegerin Tanja Boss erobert. Das stubenreine Ferkel wohnt bei ihr zu Hause und begleitet sie jeden Tag zur Arbeit.

Im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde meldet die Dickhäuter-Kompanie Verstärkung: im März 2006 ist ein afrikanisches Elefantenmädchen geboren. Langsam und vorsichtig versuchen die Pfleger ‚Kariba‘ an die Herde zu gewöhnen. Erste Ausflüge ins Gehege finden unter Aufsicht statt - Streitereien unter den grauen Riesen könnten für das Neugeborene lebensgefährlich sein.

SPIEGEL TV Extra über Aufzucht und Pflege von wilden Waisen und zahmen Zöglingen in deutschen Zoos.