Armut unterm Tannenbaum: Weihnachten im Plattenbau - DER SPIEGEL
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Armut unterm Tannenbaum Weihnachten im Plattenbau

Die Kluft zwischen arm und reich wird immer größer. Acht Prozent der Bundesbürger gehören laut einer Studie zur neuen Unterschicht, dem Prekariat, wie es politisch korrekt heißt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Arbeitslosigkeit, fehlende Perspektiven und die Angst vor sozialer Ausgrenzung bestimmen den Alltag der sozial Schwachen. Seit der Einführung von Hartz IV hat sich für mehr als die Hälfte der Bezieher von Arbeitslosengeld II die Einkommenssituation noch verschlechtert.

In den Plattenbauten von Hannover Roderbruch leben überwiegend sozial Benachteiligte und Migrantenfamilien. Besonders die Kinder leiden unter den prekären Bedingungen in der tristen Hochhaussiedlung.

Irene L., alleinerziehende Mutter von zwei Kindern hofft am Ende des Monats noch Geld für einen Adventskalender übrig zu haben. Heike S. ist schon froh, wenn es noch für ein Mittagessen für sie und ihre drei Sprösslinge reicht.

Aber es gibt auch Unterstützung: Das Nachbarschaftsprogramm „Hallo Nachbar“ ist mit Krabbelgruppe, Hausaufgabenhilfe und Bewohnertreffen um Integration und Hilfe bemüht.

SPIEGEL TV Extra begleitet die Bewohner einer Plattenbausiedlung in der Vorweihnachtszeit.