Heißkaltes Vergnügen: Von Saunaprofis und Schwitzneulingen - DER SPIEGEL
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Heißkaltes Vergnügen Von Saunaprofis und Schwitzneulingen

Der Deutschen wärmstes Wohlfühl-Domizil für die Kurzzeiterholung ist um 100 Grad Celsius heiß, oft nicht größer als eine Abstellkammer und manchmal nur eine paar Treppenstufen weit entfernt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Unter deutschen Dächern gibt es mehr als eine Million Privat-Saunen. Ab 1000 Euro frei Haus sind Selbstbau-Schwitzkästen für den Eigenheim-Keller erhältlich, und allein der Aufbau sorgt manchmal für ungewollte Schweißausbrüche.

Gemeinsam mit anderen nackt auf einer Holzbank zu transpirieren scheint ein körperlich und seelisch gleichermaßen entspannendes Urerlebnis zu sein, das Generationen und Klassen miteinander verbindet. Zehn Millionen Bundesbürger saunieren regelmäßig und größtenteils öffentlich: in Saunalandschaften zum Beispiel mit türkischem Bad, Whirlpool und Wellnessbereich oder in „Europas höchster Sauna" auf 2700 Meter am Rettenbachgletscher.

Ob gemischt oder "nur für Damen" – der Gang in den heißen Holzkasten regt den Stoffwechsel an, fördert die Durchblutung und stärkt die Abwehrkräfte.

Das Geheimnis des kollektiven Schweißtreibens - SPIEGEL TV Extra über Menschen, Aufgüsse und Gespräche in Luxusdampfbädern und preiswerten Bausatz-Saunen.