Kolossale Fracht "Ägyptens Versunkene Schätze" ziehen um
Zu den 500 Artefakten aus dem Reich der Pharaonen zählen neben Gefäßen, Schmuck und Kultgeräten drei tonnenschwere, mehr als fünf Meter hohe Granitstatuen.
Ein Airbus A300-600ST, Beluga, das Flugzeug mit dem größten Frachtvolumen der Welt, und ein Konvoi von zehn Sattelschleppern sind nötig, um die Kolosse aus Ägypten nach Europa zu befördern. Das Problem bei dem außergewöhnlichen Transport ist nicht die Größe der Statuen, sondern ihr Gewicht, wissen die Mitarbeiter einer deutschen Firma, die sich auf Kunsttransporte spezialisiert hat. So müssen spezielle Korsetts aus Stahl gefertigt werden, mit denen die tonnenschweren, aber äußerst stoßempfindlichen Steinskulpturen sicher ans Ziel kommen. Im Museum in Bonn bleibt unterdessen noch zu klären, ob die Statik die schweren Einzelexponate verkraftet.
SPIEGEL TV Extra über die spektakuläre Bergung der Artefakte aus dem Meer, ihre aufwendige Restaurierung an Land und die Reise der unersetzbaren Schätze nach Bonn.