Familie auf Zeit: Zwischen Putzplan und Party - Leben in der Wohngemeinschaft - DER SPIEGEL
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Familie auf Zeit Zwischen Putzplan und Party - Leben in der Wohngemeinschaft

Die Entscheidung in eine WG zu ziehen hat meist mehr als einen Grund: Wohngemeinschaften bieten Familienersatz, verhindern Langeweile und helfen gegen die Einsamkeit.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Es wird zusammen eingekauft, gekocht, gefeiert - und wenn nötig gestritten. Längst teilen nicht nur Studenten oder Sparfüchse die eigenen vier Wände. WGs erfreuen sich immer größerer Beliebtheit: neue Mitbewohner müssen in Bewerbungsgesprächen überzeugen und dürfen dann "Probe-Wohnen".

Ob in einer alternativen Punker-Kommune oder einer Luxus-WG, wer den Putzplan, den leer gegessenen Kühlschrank und die geplünderte Gemeinschaftskasse überstehen will, braucht Toleranz und Nervenstärke.

Findige WG-Bewohner verdienen an ihrem Aufenthalt: In Prag lassen sich deutsche Studentinnen rund um die Uhr für das Internet von Webcams beobachten.

SPIEGEL TV Extra begleitet WG-Bewohner, die Küche, Bad und Wohnzimmer miteinander teilen und sich dabei den Tücken des Zusammenlebens stellen.