Rios dunkle Seite: Tod und Gewalt am Zuckerhut - DER SPIEGEL
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Rios dunkle Seite Tod und Gewalt am Zuckerhut

Kokain, Crack, Heroin. Die 12 Millionen Metropole an der Copacabana gilt heute als das Rauschgift-Paradies Nummer Eins. Während die Reichen und Schönen das Strandleben genießen, herrscht in den Elendsvierteln der Stadt Kriegszustand.
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In den Favelas haben schießwütige Gangs das Sagen. Spezialeinheiten der Polizei wagen den Zutritt nur in kompletter Kriegsausrüstung. Die Männer der Elitetruppe "Bope" sind mit Maschinengewehren, kugelsicheren Westen und gepanzerten Fahrzeugen bewaffnet. Ihre Mission: das Aufspüren von Drogendealern – tot oder lebendig.

Im Kampf gegen den Drogenhandel sind im vergangenen Jahr etwa 6.000 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern sind auch Jugendliche und Kinder. Doch für viele der rund 3 Millionen Menschen, die in den Elendsvierteln von Rio leben, ist der Drogenhandel die einzige Hoffnung auf einen Ausweg aus der Armut.

SPIEGEL TV Extra begleitet den Einsatz der Drogenfahnder hinter feindlichen Linien und dokumentiert die alltägliche Gewalt in den Armenvierteln von Rio de Janeiro.