Ausnahmezustand am Rhein: Eine Stadt steht Kopf - DER SPIEGEL
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Ausnahmezustand am Rhein Eine Stadt steht Kopf

Nirgendwo auf der nördlichen Erdhalbkugel wird Karneval so exzessiv gefeiert wie in Köln. Zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch sind hier die meisten gesellschaftlichen Konventionen außer Kraft gesetzt.
Ausnahmezustand am Rhein: Eine Stadt steht Kopf
Ausnahmezustand am Rhein: Eine Stadt steht Kopf

Ausnahmezustand am Rhein: Eine Stadt steht Kopf

Foto: Oliver Berg/ picture-alliance/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Bis zu zwei Millionen Feierwütige bevölkern die Straßen, Plätze und Kneipen der Stadt.

Karneval

Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Rezession und knapper Kassen mausern sich tollen Tage zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für Gewerbe und Kommunalpolitik: 4.000 Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt vom ab und allein die Rheinmetropole kann mit bis zu 380 Millionen Euro zusätzlichen Einnahmen durch Karnevalisten rechnen. Allein der Fiskus profitiert mit 20 bis 35 Millionen Euro pro Jahr am bunten Treiben.

Nicht nur Vereine, Wirte und Partyveranstalter haben während der Karnevalssaison alle Hände voll zu tun. Auch die zahlreichen freiwilligen und professionellen Helfer stoßen aufgrund aggressiver und betrunkener Jecken an ihre körperlichen Grenzen.

SPIEGEL TV Extra über Köln im Ausnahmezustand.

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