Friedrich II. von Preußen: Psychogramm eines großen Königs - DER SPIEGEL
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Friedrich II. von Preußen Psychogramm eines großen Königs

Er ist eine der populärsten, aber auch umstrittensten Herrscherfiguren der deutschen Geschichte. Vor dreihundert Jahren kam er auf die Welt, schon zu Lebzeiten wurde er zum Mythos. Seine Untertanen nannten ihn "Der Große" oder "Der Alte Fritz".
Friedrich II., circa 1735
Friedrich II., circa 1735

Friedrich II., circa 1735

Foto: Hulton Archive/ Getty Images
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Friedrich II. hat Preußen geprägt. Als er 1786 starb, hinterließ er eine von Kriegen geschwächte Großmacht. Doch nicht allein als Feldherr hat sich Friedrich bleibenden Ruhm erworben. Als Schöngeist und Philosoph brachte er die Aufklärung in sein einst so rückständiges Land.

Er wirbt für Toleranz, liberales Denken aber ist ihm fremd. Den Rahmen des absolutistischen Systems in dem er herrscht, kann und will Friedrich nicht verlassen. Der Fürst, sagt der König, müsse für die ganze Gemeinschaft sehen, denken und handeln.

Wie er selbst es sich erhofft hatte, beflügelte sein Vermächtnis viele Generationen - nicht immer zum Guten, Wahren und Schönen.