Nahrungsmittelindustrie: Essen für Millionen - DER SPIEGEL
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Nahrungsmittelindustrie Essen für Millionen

Man schmeckt sie, man riecht sie, aber man kauft sie nicht bewusst: Aromastoffe. Ob Zitrustee, Hühnersuppe oder Salbeibonbon - mit den Ursprungszutaten haben die fertigen Produkte mitunter nicht mehr viel zu tun.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Weder werden Zitronen gepresst, noch Hühner gerupft oder Salbeiblätter gestampft. Für den guten Geschmack bedient sich die Lebensmittelindustrie in Zeiten der Massenproduktion viel einfacherer und vor allem preiswerterer Methoden: dem Aroma.

In Laboren entwickelt und in gigantisch großen Anlagen hergestellt, ist es in Speiseeis, Schokolade oder Fruchtgummi ebenso enthalten wie in Kartoffelchips, Fertiggerichten oder Dauerbackwaren.

Auch Convenience-Produkte - mundgerecht zubereitete Speisen - liegen weiterhin voll im Trend. Ein Klassiker der schnellen Küche ist das Fischstäbchen. Täglich werden in der weltweit größten Produktion in Bremerhaven fünf Millionen Stück hergestellt.

SPIEGEL TV über die Nahrungsmittelindustrie, Partyservice und einen Catering-Einsatz in der Wüste.