Die lange Nacht des guten Geschmacks: Takt und Tafel - DER SPIEGEL
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Die lange Nacht des guten Geschmacks Takt und Tafel

Lediglich 13 Minuten widmet sich der Durchnittsdeutsche mittags der Nahrungsmittelaufnahme. Doch nicht immer dient die Verkostung nur dem Stillen eines Hungergefühls. Guter Geschmack hat Konjunktur.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

„Living-Art-Experte" Wolf Schäfer hat sich dem musikalischen Menü verschrieben. Bei ihm steht statt einer Essenskomposition eine Musikfolge auf der Speisekarte, ein überraschendes Festessen mit Melodien als Geschmacksverstärker.

Juan Amador baut die Zutaten für seine Kreationen erst auseinander und dann ganz neu wieder zusammen. Mit seinem Team entwickelt der Sterne-Koch zum Teil mit Werkzeugen aus dem Chemiebaukasten die ungewöhnlichsten Menüs.

Doch auch Traditionen spielen bei Tisch eine große Rolle. Takt und Tafel gehören seit jeher zusammen, spezielle Benimm-Kurse geben Gastgebern und Gästen den letzten Schliff.

SPIEGEL TV beobachtet Nobel-Koch Ali Güngörmüs bei der Zubereitung der traditionellen Martinsgans, begleitet eine Hausfrau "der alten Schule", die am heimischen Herd ihre Familie bekocht und das alljährliche Abfischen eines sächsischen Karpfenzuchtbetriebs.