China: Im Zeichen des Drachen - DER SPIEGEL
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China Im Zeichen des Drachen

Die Kamera begleitet chinesische Unternehmer, die in der Bundesrepublik ihr Glück gefunden haben, beobachtet Mediziner bei der Anwendung ihrer traditionellen Heilmethoden und dokumentiert die deutsche Faszination an Fernost.
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Der Wissensdurst der Chinesen ist groß – in wenigen Jahren wollen sie ihr Land zur Weltwirtschaftsmacht machen. Exportweltmeister ist China schon jetzt auf dem Gebiet der Markenpiraterie. Laut Experten kommen 90 Prozent der Fälschungen aus dem Reich der Mitte, der Schaden für die deutsche Wirtschaft beträgt jährlich rund 30 Milliarden Euro. Alle Hände voll zu tun also für die Zollbeamten am Hamburger Hafen und die Internetagenten der Firma P4M in München.

SPIEGEL TV begleitet chinesische Unternehmer, die in der Bundesrepublik ihr Glück gefunden haben, beobachtet Mediziner bei der Anwendung ihrer traditionellen Heilmethoden und dokumentiert die deutsche Faszination an Fernost. Engagierte Eltern in Deutschland sorgen vor und schicken ihre Kleinen schon im Kindesalter zum Chinesischunterricht oder engagieren Au Pairs aus der Volksrepublik.

Im Dauerlauf durch Chinas Wüste

Zwei deutsche Extremsportler testen für die aufstrebende, chinesische Touristenindustrie die Takla Makan Wüste in Chinas nördlicher Provinz Xinjiang auf ihre Tauglichkeit für europäische Abenteurer. 500 Kilometer rennen sie durch das größte zusammenhängende Dünen-Gebiet der Erde – ein Ausläufer der Wüste Gobi, das Land der Uiguren.

Maos Enkel auf dem langen Marsch zur sexuellen Revolution

"Hier sehen sie Statistiken über Prostitution in China aus dem Jahre 1929. Sogar die einzelnen Sex-Praktiken wurden sehr genau ausgewertet", erklärt Professor Dalin Liu, während er durch sein einzigartiges Sex-Museum führt. Der Wissenschaftler hat in akribischer Kleinarbeit die sexuellen Gewohnheiten des Milliardenvolkes erforscht. Die Recherchen des Sexualwissenschaftlers führten ihn und seine Mitarbeiter in die verborgensten Winkel fernöstlicher Erotik. Sie fanden Zugang zur Sex-Subkultur von Shanghai, zu Homosexuellen, Transvestiten, Sado-Masochisten und zu jenen Männern und Frauen, die wegen "Sexualdelikten" im Gefängnis sitzen.