Erotikindustrie: Frivole Geschäftsideen - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Erotikindustrie Frivole Geschäftsideen

Wenn es um Sex geht, ist ihnen kein Material zu ungewöhnlich, kein Kundenwunsch zu anrüchig: Viele Tüftler fangen dort an, wo der Einfallsreichtum großer Unternehmen endet.
Auch eine frivole Geschäftsidee: Weingummi in Form von Genitalien.
Auch eine frivole Geschäftsidee: Weingummi in Form von Genitalien.

Auch eine frivole Geschäftsidee: Weingummi in Form von Genitalien.

Foto: Marcus Brandt/ picture-alliance/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Als sein Geschäft nicht mehr so gut lief, sattelte ein Alarmanlagenbauer kurzerhand um: auf die Produktion von maschinellen Lustspendern. Seine neuesten Modelle sind sogar interaktiv über das Internet steuerbar - eine "Weltneuheit made in Germany", so der stolze Erfinder. Andere machen ihr Hobby zum Beruf und stellen in mühsamer Heimarbeit erotische Bekleidung aus ungewöhnlichen Materialien her. Oft zeigt sich erst im Praxistest, wo Ideen noch einer Verfeinerung bedürfen, um Marktreife zu erlangen. Große Vertriebskonzerne sind ständig auf der Suche nach ungewöhnlichen Designs oder hochwertigen Sexspielzeugen. Die Profis mit dem nötigen Kleingeld betrauen im Zweifelsfall eine eigene Entwicklungsabteilung mit so einer Aufgabe: Ideenfindung im großen Stil. Und dann gibt es noch Geschäftsbereiche, in denen Familienbande, Kontaktfreude und Geschwindigkeit zählen: Wenn das Telefon des Hamburger "Erobutler" läutet, eilt er zu Damen des horizontalen Gewerbes, um delikate Einkäufe zu erledigen.

SPIEGEL TV begleitet kreative Designer, Macher und Erfinder bei der Umsetzung von frivolen Geschäftsideen.

Mehr lesen über