Die Urkräfte der Erde: Von Mega-Blitzen und Monster-Beben und anderen Katastrophen - DER SPIEGEL
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Die Urkräfte der Erde Von Mega-Blitzen und Monster-Beben und anderen Katastrophen

Acht Millionen Mal schlägt jeden Tag auf der Erde ein Blitz ein. Doch über den Wolken findet ein noch gewaltigeres Naturschauspiel statt: Megablitze, die bis zu achtzig Kilometer in die Höhe schießen - tausendmal größer und stärker als normale Entladungen am Himmel.
Ein Blitz entlädt sich in der Nacht zum Freitag (21.08.2009) über Fulda.
Ein Blitz entlädt sich in der Nacht zum Freitag (21.08.2009) über Fulda.

Ein Blitz entlädt sich in der Nacht zum Freitag (21.08.2009) über Fulda.

Foto: A9999 Db Martin Angelstein/ dpa
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Das Phänomen hat einen Namen: Sprites, zu Deutsch Kobolde. Im Auftrag der NASA versuchen Forscher die Ursachen dieser spektakulären Erscheinungen zu enträtseln und die Frage zu klären, inwieweit diese Megablitze auch verantwortlich für zahlreiche Flugzeugabstürze sein könnten.

Den Urkräften der Erde sind die Menschen immer noch nahezu hilflos ausgeliefert. Seit Jahren schon rechnen die Bewohner Kaliforniens mit dem ganz großen Beben. Es scheint längst überfällig zu sein. Betroffen wären vor allem die Städte, die in unmittelbarer Nähe der San-Andreas-Verwerfung liegen, wie zum Beispiel Los Angeles. Und noch ein weiterer Umstand sorgt dafür, dass die Einwohner der Metropole mit dem Gedanken an eine täglich drohende Katastrophe leben müssen - ein tiefer, bislang wenig erforschter Graben unter der Innenstadt von Los Angeles. Erst Ende der neunziger Jahre entdeckten Forscher die 50 Kilometer lange und bis zu 17 Kilometer tiefe Puente-Hills-Verwerfung.

Fachleute warnen vor einer bevorstehenden Katastrophe: "The Big One" wird ohne Vorwarnung zuschlagen und könnte Tausenden Menschen das Leben kosten.

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