Reichtum unter Tage: Bodenschätze in Deutschland - DER SPIEGEL
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Reichtum unter Tage Bodenschätze in Deutschland

Der Kampf um Rohstoffe ist weltweit entbrannt. Im Durchschnitt verbraucht hierzulande jeder Mensch im Laufe seines Lebens rund 1000 Tonnen Rohstoffe. Je knapper die Schätze der Erde werden, desto kostbarer sind die eigenen Ressourcen.
Heiß begehrter Bodenschatz: Steinkohle im Lager "Sturmshof" in Bottrop
Heiß begehrter Bodenschatz: Steinkohle im Lager "Sturmshof" in Bottrop

Heiß begehrter Bodenschatz: Steinkohle im Lager "Sturmshof" in Bottrop

Foto: dapd
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Kohle

Zwar findet man in heimischen Böden keine Diamanten, dafür aber jede Menge und Salze. So steht eines der größten und modernsten Bergwerke der Welt mitten in Hessen. 21 Millionen Tonnen Rohsalz werden hier jährlich zu Tage gefördert. In Deutschlands kleinstem Bergwerk ist die Qualität und nicht die Masse entscheidend. Wie vor 250 Jahren wird Seilitz in Sachsen Kaolin per Hand abgebaut. Das Material dient der Porzellanmanufaktur in Meissen zur Herstellung ihres weltberühmten Porzellans.

Einer der Grundpfeiler deutscher Stromerzeugung ist Steinkohle. Der wertvolle Energieträger lagert eintausend Meter unter der Erde. Seit China den Preis in die Höhe treibt, ist das schwarze Gold des Ruhrgebiets wieder heiß begehrt.

Auch Schatzsucher werden in deutschen Gefilden fündig. Thüringen war schon rund 700 Jahre vor Kalifornien im Goldrausch. In Theuern lehrt Markus Schade das mühsame Geschäft mit der Goldwaschpfanne. SPIEGEL TV über Grubenarbeiter und Goldsucher in Deutschland.

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