Eine Welt im Untergrund: U-Bahnen in Berlin, Paris, Hamburg, Moskau und New York - DER SPIEGEL
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Eine Welt im Untergrund U-Bahnen in Berlin, Paris, Hamburg, Moskau und New York

"Zurückbleiben!" Jeden Morgen mutieren 150 Kilometer Stahlgleis zu einer eigenen Welt. Um halb fünf beleben sich die Schächte und Bahnsteige der größten U-Bahn Deutschlands.
Berliner Untergrund: "Kanzler-U-Bahn" zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor
Berliner Untergrund: "Kanzler-U-Bahn" zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor

Berliner Untergrund: "Kanzler-U-Bahn" zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor

Foto: Wolfgang Kumm/ picture-alliance/ dpa
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Der Berliner Untergrund saugt die Menschen zu Tausenden ein, um sie ein paar Kilometer weiter wieder aus den orangefarbenen Waggons zu spucken. Rushhour in der Hauptstadt: Transport im Zwei-Minuten-Takt. Die stählernen Schienenstränge laufen durch weit verzweigte Betonröhren, führen auf schweren Stahlträgern mitten durch Berliner Straßenfluchten. Jeden Tag steigen 1,5 Millionen Berliner in die U-Bahn. Auch nachts stehen die Räder nicht still. Zwei von insgesamt neun Linien fahren am Wochenende durch. 12.000 Menschen sind nötig, um die größte und älteste U-Bahn der Republik am Laufen zu halten.

SPIEGEL TV war mit U-Bahn-Zugführern in Tag- und Nachtschichten unterwegs, begleitete Wartungstrupps bei Reparatureinsätzen im täglichen Wettlauf gegen die Uhr, beobachtete Schichtleiter in der U-Bahn-Zentrale und ging mit Sicherheitsbeamten im Untergrund auf Patrouille. Außerdem zeigt die Reportage die stillen und vergessenen Orte der Berliner U-Bahn: Tote Gleisabschnitte als stumme Zeugen der Vergangenheit und verschlossene Betonröhren, gebaut für eine Zukunft, die noch nicht begonnen hat.