Immer Terror mit dem Terrier: Szenen aus einem Erziehungscamp für Mensch und Hund - DER SPIEGEL
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Immer Terror mit dem Terrier Szenen aus einem Erziehungscamp für Mensch und Hund

Zu Hause bei Marianne Köhler hat Strolchi das Sagen. Das Terrorregime des 20 Zentimeter hohen Mischlings stützt sich auf vier kurze Beine und ein messerscharfes Gebiß.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Frau Köhler traut sich kaum noch, das kleine Biest anzufassen. Unlängst wollte das Tier sie nicht mal mehr in ihr eigenes Bett lassen. Für solche Dramen zwischen Mensch und Tier gibt es einen Fachmann: Günther Ostermeier. Der 44-jährige Niedersachse mit den tiefen Narben am Arm – Erinnerungen an besonders temperamentvolle Kunden – betreibt eine Hundeschule für menschlich-tierische Problemfälle.

In einem kleinen Ort südlich von Bremen bringt er Hilfesuchenden aus ganz Deutschland bei, wie der Mensch im Kampf gegen den Hund die Oberhand gewinnt – und sie auch behält. Reporter von SPIEGEL TV haben Günther Ostermeiers rustikale und erfolgreiche Erziehungsmethoden beobachtet. Sie begleiteten eine Gruppe unglücklicher Hundebesitzer und deren Tiere zehn Tage lang auf dem beschwerlichen Weg zum "Hundeführerschein”.