Fahnder im Kampf gegen Schwarzarbeit: Schattenwirtschaft - DER SPIEGEL
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Fahnder im Kampf gegen Schwarzarbeit Schattenwirtschaft

Arbeit gibt es genug. Aber kaum einer kann sie sich leisten - jedenfalls legal.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Wenn ein Zimmermann nach Abzug von Sozialabgaben und Steuern so wenig übrig behält, dass er keinen Klempner bezahlen kann, muss etwas faul am System sein. Die Folge: Knapp fünf Millionen Arbeitslose. Wenn man die in Umschulungsmaßnahmen versteckten Arbeitslosen dazu rechnet, dürften es sieben Millionen sein. In solchen Zeiten blüht die Schwarzarbeit mehr denn je, sie dürfte so etwa der einzige florierende Wirtschaftszweig sein. Und das wiederum ist eine Art Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Arbeitsämter. Sie rekrutieren immer mehr Kontrolleure, die auf Baustellen nach Schwarzarbeitern suchen.

Ausgestattet mit weißen Helmen und weißen Fahrzeugen ähneln sie entfernt den Waffeninspektoren der Uno. Ihr Erfolg ist ähnlich begrenzt: Sie schnüffeln überall herum, aber das Problem beseitigen können sie nicht.