Fotostrecke: Der Fall Oetker in Bildern - DER SPIEGEL
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Fotostrecke Der Fall Oetker in Bildern

Trotz oder gerade auf Grund des neu erwachten Offenbarungsdrangs von Oetker-Entführer Zlof liegen auch heute noch einige Aspekte des Verbrechens im Dunkeln. Hat Zlof tatsächlich ohne Unterstützung gehandelt? Wurden die für Oetker beinahe tödlichen Stromstöße wirklich ungewollt ausgelöst?
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
19. Mai 1980: Richard Oetker nähert sich auf Krücken dem Verhandlungssaal im Münchner Landgericht. Am 16. Dezember 1996 wurden die Akten des spektakulären Kriminalfalls für immer geschlossen. Einige Aspekte der Entführung sind trotz oder gerade auf Grund der unerwarteten Auskunftsfreude des Täters Zlof noch immer Dunkeln.

19. Mai 1980: Richard Oetker nähert sich auf Krücken dem Verhandlungssaal im Münchner Landgericht. Am 16. Dezember 1996 wurden die Akten des spektakulären Kriminalfalls für immer geschlossen. Einige Aspekte der Entführung sind trotz oder gerade auf Grund der unerwarteten Auskunftsfreude des Täters Zlof noch immer Dunkeln.

Foto: DPA
19. April 1984: Industriellensohn Richard Oetker betritt den Saal des Münchner Landgerichtes, wo er als Zeuge im Zivilprozess Freistaat Bayern gegen den wegen Entführung Oetkers verurteilten Dieter Zlof aussagen wird

19. April 1984: Industriellensohn Richard Oetker betritt den Saal des Münchner Landgerichtes, wo er als Zeuge im Zivilprozess Freistaat Bayern gegen den wegen Entführung Oetkers verurteilten Dieter Zlof aussagen wird

Foto: AP
Als Dieter Zlof nach Verbüßung seiner 15-jährigen Haftstrafe versucht, seine aus dem Lösegeld der Oetker-Erpressung stammenden Tausender in London los zu werden, wird er am 27. Mai 1997 von Scotland Yard verhaftet. Zum Zeitpunkt der Festnahme hatte er 13 Millionen Mark bei sich

Als Dieter Zlof nach Verbüßung seiner 15-jährigen Haftstrafe versucht, seine aus dem Lösegeld der Oetker-Erpressung stammenden Tausender in London los zu werden, wird er am 27. Mai 1997 von Scotland Yard verhaftet. Zum Zeitpunkt der Festnahme hatte er 13 Millionen Mark bei sich

Foto: DPA
Die 21 Millionen Mark Lösegeld vergrub Zlof in einem von blauen Plastiksäcken umhüllten Lederkoffer. 17 Jahre nach dem Verbrechen holte er die Beute in einem Waldstück nahe der Landstraße zwischen München und Bad Aibling aus der Erde - die Scheine waren so wasser- und larvengeschädigt, dass ein Drittel der Millionen der Verwesung anheim gefallen war, während ein weiteres Drittel gut erhalten und der Rest des Geldes immerhin reparabel war.

Die 21 Millionen Mark Lösegeld vergrub Zlof in einem von blauen Plastiksäcken umhüllten Lederkoffer. 17 Jahre nach dem Verbrechen holte er die Beute in einem Waldstück nahe der Landstraße zwischen München und Bad Aibling aus der Erde - die Scheine waren so wasser- und larvengeschädigt, dass ein Drittel der Millionen der Verwesung anheim gefallen war, während ein weiteres Drittel gut erhalten und der Rest des Geldes immerhin reparabel war.

Foto: DPA
26. November 1979: Der Angeklagte Betriebswirt Dieter Zlof (2.v.r.) im Kreise seiner Anwälte Martin Amelung (l.), Stefan Ufer (2.v.l.) und Rolf Bossi (r.)

26. November 1979: Der Angeklagte Betriebswirt Dieter Zlof (2.v.r.) im Kreise seiner Anwälte Martin Amelung (l.), Stefan Ufer (2.v.l.) und Rolf Bossi (r.)

Foto: AP
Oetker-Entführer Dieter Zlof (l.) mit seinem Rechtsanwalt Steffen Ufer während seiner Zeugenaussage vor dem Münchner Landgericht. Zlof wurde im Rahmen der Verhandlung gegen die Geldwäscher vom Gericht über den Verbleib der 21 Millionen Mark befragt, die er 1976 von der Familie Oetker erpresst hatte

Oetker-Entführer Dieter Zlof (l.) mit seinem Rechtsanwalt Steffen Ufer während seiner Zeugenaussage vor dem Münchner Landgericht. Zlof wurde im Rahmen der Verhandlung gegen die Geldwäscher vom Gericht über den Verbleib der 21 Millionen Mark befragt, die er 1976 von der Familie Oetker erpresst hatte

Foto: DPA
Mai 1980: Vor Beginn seines Plädoyers im Münchner Landgericht legt Anwalt Rolf Bossi seinem Mandanten, dem des erpresserischen Menschenraubes Angeklagten Dieter Zlof, noch einmal beruhigend die Hand auf die Schulter

Mai 1980: Vor Beginn seines Plädoyers im Münchner Landgericht legt Anwalt Rolf Bossi seinem Mandanten, dem des erpresserischen Menschenraubes Angeklagten Dieter Zlof, noch einmal beruhigend die Hand auf die Schulter

Foto: AP
Richard Oetker, ein Sproß der so genannten Pudding-Dynastie, wurde am 15. Dezember 1976 in der Nähe von München entführt und zwei Tage darauf gegen ein Lösegeld von rund 21 Millionen Mark wieder freigelassen

Richard Oetker, ein Sproß der so genannten Pudding-Dynastie, wurde am 15. Dezember 1976 in der Nähe von München entführt und zwei Tage darauf gegen ein Lösegeld von rund 21 Millionen Mark wieder freigelassen

Foto: AP
Plötzlicher Offenbarungsdrang des ewig Unschuldigen: Neben seinem von Nicole Amelung niedergeschriebenen und als Buch herausgegebenen "Geständnis" meldet Zlof sich nun auch im Fernsehen zu Wort

Plötzlicher Offenbarungsdrang des ewig Unschuldigen: Neben seinem von Nicole Amelung niedergeschriebenen und als Buch herausgegebenen "Geständnis" meldet Zlof sich nun auch im Fernsehen zu Wort

Foto: DPA




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