Fotostrecke Notwehr oder Doppelmord? Die Republikflucht des Werner Weinhold
100.000 Ostmark versprach die Generalstaatsanwaltschaft der DDR bei Hinweisen zur Ergreifung des "terroristischen Doppelmörders" Werner Weinhold
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Die MfS-Akten brachten es ans Licht: Die DDR-Führung wollte Weinhold als Staaatsfeind Nummer 1 der Republik ursprünglich umbringen lassen
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Die Opfer: Der 21-jährige Gefreite Klaus Peter Seidel und sein NVA-Kamerad Jürgen Lange wurden vermutlich im Schlaf von Weinhold überrascht
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Zum Zeitpunkt seiner Vereidigung war Werner Weinhold bereits sechsmal vorbestraft - wegen Autodiebstahls in 54 Fällen
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Tatortbegehung in schusssicherer Weste: Weinhold erhielt auch nach seiner Verurteilung weiterhin zahlreiche Morddrohungen
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Im Fernsehen verbreitete Weinhold seine Version des Tathergangs: Er erschoss die beiden Grenzsoldaten in Notwehr. In der DDR sprach man von "terroristischem Doppelmord"
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In der Scheune eines LPG-Hofes nur zweieinhalb Kilometer von der Grenze entfernt kam Weinhold auf seiner Flucht kurzfristig unter
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Fast 8000 Mann begaben sich auf die Suche nach dem Republikflüchtling, dem es trotz des Riesenaufgebots an Polizisten, Soldaten, Pionieren und Kriminalbeamten gelang, in den Westen zu flüchten
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Erleichterung, ein Blumenstrauß und verhaltene Freude auf Seiten des Angeklagten, Empörung auf ostdeutscher Seite: Bei seinem ersten Strafverfahren in Essen wird Weinhold freigesprochen. Erst das Hagener Revisionsverfahren im Oktober 1978 bringt ihm eine Haftstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten wegen Totschlags und Autodiebstahls ein
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