Fotostrecke: Notwehr oder Doppelmord? Die Republikflucht des Werner Weinhold - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Fotostrecke Notwehr oder Doppelmord? Die Republikflucht des Werner Weinhold

Nördlich von Coburg, an der heutigen Grenze zwischen Bayern und Thüringen, erschoss der Kraftfahrer und NVA-Deserteur Werner Weinhold im Dezember 1975 zwei Grenzsoldaten - in Notwehr, wie er auch nach Verbüßung seiner Haftstrafe noch immer behauptet. Sehen Sie die Bilder einer blutbefleckten Republikflucht und ihrer Geschichte.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
100.000 Ostmark versprach die Generalstaatsanwaltschaft der DDR bei Hinweisen zur Ergreifung des "terroristischen Doppelmörders" Werner Weinhold

100.000 Ostmark versprach die Generalstaatsanwaltschaft der DDR bei Hinweisen zur Ergreifung des "terroristischen Doppelmörders" Werner Weinhold

Foto: SPIEGEL TV
Die MfS-Akten brachten es ans Licht: Die DDR-Führung wollte Weinhold als Staaatsfeind Nummer 1 der Republik ursprünglich umbringen lassen

Die MfS-Akten brachten es ans Licht: Die DDR-Führung wollte Weinhold als Staaatsfeind Nummer 1 der Republik ursprünglich umbringen lassen

Foto: SPIEGEL TV
Die Opfer: Der 21-jährige Gefreite Klaus Peter Seidel und sein NVA-Kamerad Jürgen Lange wurden vermutlich im Schlaf von Weinhold überrascht

Die Opfer: Der 21-jährige Gefreite Klaus Peter Seidel und sein NVA-Kamerad Jürgen Lange wurden vermutlich im Schlaf von Weinhold überrascht

Foto: SPIEGEL TV
Zum Zeitpunkt seiner Vereidigung war Werner Weinhold bereits sechsmal vorbestraft - wegen Autodiebstahls in 54 Fällen

Zum Zeitpunkt seiner Vereidigung war Werner Weinhold bereits sechsmal vorbestraft - wegen Autodiebstahls in 54 Fällen

Foto: SPIEGEL TV
Tatortbegehung in schusssicherer Weste: Weinhold erhielt auch nach seiner Verurteilung weiterhin zahlreiche Morddrohungen

Tatortbegehung in schusssicherer Weste: Weinhold erhielt auch nach seiner Verurteilung weiterhin zahlreiche Morddrohungen

Foto: SPIEGEL TV
Im Fernsehen verbreitete Weinhold seine Version des Tathergangs: Er erschoss die beiden Grenzsoldaten in Notwehr. In der DDR sprach man von "terroristischem Doppelmord"

Im Fernsehen verbreitete Weinhold seine Version des Tathergangs: Er erschoss die beiden Grenzsoldaten in Notwehr. In der DDR sprach man von "terroristischem Doppelmord"

Foto: SPIEGEL TV
In der Scheune eines LPG-Hofes nur zweieinhalb Kilometer von der Grenze entfernt kam Weinhold auf seiner Flucht kurzfristig unter

In der Scheune eines LPG-Hofes nur zweieinhalb Kilometer von der Grenze entfernt kam Weinhold auf seiner Flucht kurzfristig unter

Foto: SPIEGEL TV
Fast 8000 Mann begaben sich auf die Suche nach dem Republikflüchtling, dem es trotz des Riesenaufgebots an Polizisten, Soldaten, Pionieren und Kriminalbeamten gelang, in den Westen zu flüchten

Fast 8000 Mann begaben sich auf die Suche nach dem Republikflüchtling, dem es trotz des Riesenaufgebots an Polizisten, Soldaten, Pionieren und Kriminalbeamten gelang, in den Westen zu flüchten

Foto: SPIEGEL TV
Erleichterung, ein Blumenstrauß und verhaltene Freude auf Seiten des Angeklagten, Empörung auf ostdeutscher Seite: Bei seinem ersten Strafverfahren in Essen wird Weinhold freigesprochen. Erst das Hagener Revisionsverfahren im Oktober 1978 bringt ihm eine Haftstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten wegen Totschlags und Autodiebstahls ein

Erleichterung, ein Blumenstrauß und verhaltene Freude auf Seiten des Angeklagten, Empörung auf ostdeutscher Seite: Bei seinem ersten Strafverfahren in Essen wird Weinhold freigesprochen. Erst das Hagener Revisionsverfahren im Oktober 1978 bringt ihm eine Haftstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten wegen Totschlags und Autodiebstahls ein

Foto: SPIEGEL TV




Klicken Sie einfach auf ein Bild, um zur Großansicht zu gelangen.