Die Sozialhilfedetektive, Teil 1 Mit Prüferinnen unterwegs in Berlin
Doch welche Auswirkungen hat die Arbeit der Beamtinnen tatsächlich? Was passiert, wenn sie den Antrag auf eine Waschmaschine ablehnen, luxuriös ausgestattete Wohnungen entdecken oder geheime Einkommensquellen vermuten?
Immer mehr Städte und Gemeinden versuchen, durch den Einsatz von Kontrolleuren ihre Ausgaben für die Sozialhilfe zu reduzieren - bundesweit sind das immerhin knapp 22 Milliarden Euro. Doch das Berliner Modell beweist: Abgelehnt ist noch lange nicht abgelehnt. Die Prüfer sind nur das Vor-Ort-Auge des Sachbearbeiters, entschieden wird immer noch am Schreibtisch oder vor Gericht.
SPIEGEL TV-Autorin Utta Seidenspinner war wieder ein paar Wochen mit den Prüferinnen aus Steglitz-Zehlendorf unterwegs. Diesmal allerdings besuchte sie auch einige Antragsteller ein Jahr nach der Kontrolle - und entdeckte Erstaunliches.
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