Blitzlicht und Schatten: Hinter den Kulissen der Berlinale - DER SPIEGEL
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Blitzlicht und Schatten Hinter den Kulissen der Berlinale

Jedes Jahr im Februar wird Berlin für gut eine Woche zum Anziehungspunkt internationaler Filmprominenz. Und seit die "Berlinale" am Potsdamer Platz zelebriert wird, kommen auch wieder mehr Hollywoodstars in die deutsche Hauptstadt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?



Auf einem Viertelquadratkilometer spielt sich fast das gesamte Festivalgeschehen ab. Kaum bemerkt von Fans, Autorgrammjägern, Publikum und Prominenz, sorgen 750 Mitarbeiter dafür, dass mehr als tausend Filmvorführungen reibungslos über die Bühne gehen. Hotels rüsten sich für die Übernachtungen der Prominenz, eine Berliner Bronzegießerei macht Überstunden, um die Bären-Trophäen rechtzeitig zur Preisverleihung liefern zu können. Und wenn ein bedeutender Hollywood-Produzent um Mitternacht in seinem Luxushotel nach einer Currywurst verlangt, wird auch das organisiert.

Die SPIEGEL-TV-Autoren Jochen Hick und Christian Jentzsch haben vor allem jene Menschen beobachtet, ohne die das Festivalgetriebe nicht laufen würde und die dennoch kaum in Erscheinung treten: Filmvorführer und Chauffeure, Putzfrauen, Zimmermädchen, VIP-Betreuer. Immer wieder allerdings gelang es einem Mann, sich ganz sachte ins Bild zu schieben, besonders wenn Stars oder der rote Teppich in der Nähe waren: Aufzufallen, das ist sein Job. Dieter Kosslick ist der Boss der Berlinale.