Alles Müll Beobachtungen auf dem größten Recyclinghof Berlins, Teil 2
Ob Fernseher, Kühlschrank, Schrankwand oder gleich die ganze Sofagarnitur - was der Berliner nicht mehr braucht und im heimischen Keller nur unnötig Platz weg nimmt, wandert im Kofferraum, Anhänger oder der gemieteten Pritsche auf den Recyclinghof.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Insgesamt fünfzehn dieser Höfe betreibt die Berliner Stadtreinigung in der Hauptstadt, der größte liegt in sozialer Randlage im Problembezirk Neukölln.
Schon morgens staut sich hier eine vollbeladene Karawane und wartet auf Einlass. Bis zu 2000 Kunden kommen täglich und bringen tonnenweise ausgemustertes Hab und Gut - was sie nicht mitbringen ist Zeit. Und so haben die zehn Männer der BSR die in der Gradestraße Ihren Dienst verrichten, alle Hände voll zu tun, damit im Eifer des Entrümpelns am Entsorgungscontainer nicht das blanke Chaos ausbricht.