Wo ist Hitler?: Heiße Spuren im Kalten Krieg (Teil 1) - DER SPIEGEL
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Wo ist Hitler? Heiße Spuren im Kalten Krieg (Teil 1)

Adolf Hitler nahm sich am 30. April 1945 um 15.30 Uhr in seinem Bunker unter der Reichskanzlei das Leben. So steht es in den Geschichtsbüchern. Doch jahrzehntelang gab es immer wieder Zweifel daran.
Röntgenaufnahme von Adolf Hitlers vermeintlichem Totenschädel
Röntgenaufnahme von Adolf Hitlers vermeintlichem Totenschädel

Röntgenaufnahme von Adolf Hitlers vermeintlichem Totenschädel

Foto: FIONA HANSON/ ASSOCIATED PRESS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Geheimdienste und Polizei suchten seit Mai 1945 weltweit nach dem Diktator, gingen jedem noch so abwegigen Hinweis nach und befragten Zeugen. Die zweiteilige SPIEGEL TV Reportage untersucht die Ursachen der Spekulationen und folgt den Ermittlern auf ihrer Spurensuche. Dabei entdeckte Autor Michael Kloft bislang unveröffentlichte Tonbandmitschnitte von Zeugenaussagen, die auch die letzten Geheimnisse der Geschehnisse in Berlin lüften.

Teil 1: Hitler lebt in der Antarktis

Adolf Hitler

Anfang Juni 1945, vier Wochen nach Kriegsende, glauben einer Umfrage zufolge zwei Drittel aller Amerikaner, dass noch lebt. Auf der Potsdamer Konferenz können die sowjetischen Eroberer keine Angaben über das Schicksal des Führers machen. Man wisse es nicht, lässt Stalin seinen Alliierten ausrichten. Gerüchte über den Verbleib des Diktators verbreiten sich wie ein Lauffeuer um die Welt. Mit einem deutschen U-Boot soll er nach Argentinien geflohen sein, eine geheime Nazi-Basis existiere am Südpol. Das FBI geht allen Hinweisen nach, der britische Geheimdienst fahndet in ganz Deutschland nach Überlebenden aus dem Führerbunker.

Mit seltenen Archivaufnahmen und originalen Dokumenten rekonstruiert diese Dokumentation die abenteuerliche Suche nach Hitler, Zeitzeugen berichten über das Kriegsende in Berlin, Experten erläutern die bizarren Theorien über die Flucht des Führers in die Antarktis.

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