Russendiscount (Teil 2): Schlaflos in Charlottengrad - DER SPIEGEL
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Russendiscount (Teil 2) Schlaflos in Charlottengrad

"Charlottengrad" nennen die Berliner den Stadtteil Charlottenburg - das Zentrum der russischen Community in Deutschland. Mittendrin: Der Imbiss "Rossia". Hier gibt es russische Suppen und russischen Wodka, russisches Fernsehen und russische Schwermut.
Ein Stück Russland: Freunde der Nacht im Imbiss "Rossia" in Berlin-Charlottenburg
Ein Stück Russland: Freunde der Nacht im Imbiss "Rossia" in Berlin-Charlottenburg

Ein Stück Russland: Freunde der Nacht im Imbiss "Rossia" in Berlin-Charlottenburg

Foto: SPIEGEL TV
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24 Stunden sind Imbiss und der gleichnamige Supermarkt nebenan geöffnet - ein Ort für die Freunde der Nacht, die sich morgens um vier mit Snacks, DVDs und Alkohol eindecken wollen, ein Ort aber auch, der heimwehkranken russischen Exilanten wie Ludmilla ein Quantum Trost spendet.

Die junge Frau aus Weißrussland kam einst mit großen Plänen und kleinen Figuren nach Deutschland. Mit dem Import so genannter Matruschkas, russischer Holzpuppen, wollte sie reich werden. Doch längst sind die Taschen leer und alle Illusionen verflogen. Jetzt trinkt Ludmilla oft die halbe Nacht im "Rossia"-Imbiss, schlaflos in Charlottengrad.

SPIEGEL-TV-Autor Ralph Quinke hat sich zwei Wochen lang in der russischen Parallelwelt im S-Bahnhof Charlottenburg umgesehen.

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