Vom Schutzmann zum Hassobjekt: Der Alltag von Streifenpolizisten, Teil 1/2 - DER SPIEGEL
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Vom Schutzmann zum Hassobjekt Der Alltag von Streifenpolizisten, Teil 1/2

Respektlosigkeit, Beschimpfungen, Gewalt: All das begegnet den Polizisten inzwischen fast täglich bei ihrem Dienst auf den Straßen der Großstädte. Der Alltag ganz normaler Streifenpolizisten hat sich in den vergangenen Jahren radikal verändert.
Vom Schutzmann zum Hassobjekt: Der Alltag von Streifenpolizisten, Teil 1/2
Vom Schutzmann zum Hassobjekt: Der Alltag von Streifenpolizisten, Teil 1/2

Vom Schutzmann zum Hassobjekt: Der Alltag von Streifenpolizisten, Teil 1/2

Foto: SPIEGEL TV
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"Ich komme mir vor wie der Kasper in Uniform, man wird beschimpft, bepöbelt und lässt uns nicht mal ausreden", sagt Polizeimeisterin Karen Schröder (28).

"Heutzutage kann sich aus jedem Einsatz völlig unvermutet eine gewalttätige Situation entwickeln. In meiner Schicht gibt es jedes Jahr mehrere im Dienst verletzte Kollegen", ergänzt Dienstgruppenleiter Hans-Georg Smak (47).

"Wir sind die Letzten, die Grenzen setzen, wenn alle anderen Grenzen längst gefallen sind. Und auch uns gegenüber sinkt die Hemmschwelle", so Polizeiobermeister Philipp Laatz (27).

SPIEGEL-TV-Autorin Beate Schwarz konnte Streifenpolizisten verschiedener Hamburger Reviere bei ihrem Dienst begleiten und ließ sich von ihnen erzählen, wie brutale Gewalt, Einschüchterung, Ignoranz und Beleidigungen mittlerweile zum Alltag der einstigen "Freunde und Helfer" gehören.