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Angriff auf Amerika
Sehen Sie die ersten Bilder, die nach der Zerstörung der New Yorker Twin Towers
um die Welt gingen. Um 8.46 Uhr Ortszeit wird der Nordturm des World Trade Centers auf Höhe
des 96. Stockwerks frontal von der ersten Boeing 767 getroffen. Um 9.02 Uhr folgt der Südturm, der
an seiner östlichen Außenwand zwischen dem 78. und 84. Stockwerk buchstäblich aufgeschlitzt wird.
NEW YORK UNTER SCHOCK
Was am 11. September geschah
Fassungslos sitzen Fernsehzuschauer rund um den Globus vor ihren Bildschirmen
und verfolgen, wie nach dem ersten Einschlag in den Nordturm des World Trade Center
auch der Südturm von einer Passagiermaschine zerstört wird. Augenzeugen berichten
von Menschen, die sich aus den Fenstern ihrer Büros stürzten oder schwer verletzt ins
Freie gelangen konnten.
CHRONIK DER EREIGNISSE
New York am 11. September 2001
Es waren Bilder des Grauens, die weltweit über die Bildschirme liefen: Augenzeugen der
Katastrophe berichten von Menschen, die sich aus ihren Büroräumen in die Tiefe und
damit in den sicheren Tod stürzten, um den Flammen zu entkommen. Andere blieben auf
Anweisung des Sicherheitsdienstes im Südturm und wurden bei dessen Zusammenbruch
mit in die Tiefe gerissen. SPIEGEL TV mit einer Chronik über den
schlimmsten Tag in der Geschichte Manhattans.
REAKTIONEN
"Eine Kriegserklärung an die gesamte zivilisierte Welt"
Staatsmänner aus der ganzen Welt verurteilten die Terrorangriffe vom 11. September auf
das Schärfste. Bundeskanzler Schröder bekundete im Namen aller Deutschen sein
Entsetzen über die Tat und betonte, dass der Flug in die Türme des World Trade
Centers einen Angriff auf die gesamte zivilisierte Welt bedeute.
AMERIKAS STAATSFEIND NUMMER 1
Wer ist Osama Bin Laden?
Schon kurz nach den Terroranschlägen von New York und Washington vermuten Experten
die Drahtzieher an vier potenziellen Fronten: Im Iran, dem Irak, unter Anhängern der
Hisbollah oder der Gruppe um Osama Bin Laden. FBI-Terror-Spezialisten glauben an
Bin Laden, von dem man weiß, dass er eine Vorliebe für simultane Anschläge hegt.
"Es sieht aus wie Bin Laden, es riecht wie Bin Laden, es ist vermutlich Bin Laden," sagt
der ehemalige FBI-Experte Clint Van Zandt.
LAND DER FINSTERNIS
Die Taliban gegen den Rest der Welt
Seit Mitte der achtziger Jahre ist Afghanistan fest in der Hand der Taliban. Im Namen der Scharia wurde das gesamte Land ins Mittelalter zurückgeworfen. SPIEGEL TV zeigt heimlich gedrehte Aufnahmen eines französischen Kamerateams, das unter Lebensgefahr dokumentierte, wie unter dem Johlen des Publikums eine
Frau und ein Mann in einem Stadion der Hauptstadt bestialisch hingerichtet wurden. Der stellvertretende afghanische Justizminister rechtfertigt diese Maßnahmen in einem ebenfalls unbeobachtet aufgezeichneten Interview.
DAS TERROR-NETZWERK
Jagd auf die islamischen Gotteskrieger in Deutschland
Die mutmaßlichen "Schläfer" Mohammed Atta, Marwan al-Schehhi und Siad
Dscharrah lebten bis zu den Todesflügen auf das World Trade Center unbehelligt
als Studenten in Hamburg und den Vereinigten Staaten. SPIEGEL TV hat sich in
Deutschland auf die Suche nach einem Terror-Netzwerk begeben, das vermutlich
erheblich weiter verzweigt ist, als man im Moment erahnen kann.
DAS TESTAMENT DES MOHAMMED ATTA
Neue Spuren im Fall der Hamburger Selbstmordattentäter
Mohammed Atta gilt als Kopf der Attentäter von New York und Washington. Jahrelang führte er ein unauffälliges Leben als Student in Hamburg. SPIEGEL TV recherchierte im Umfeld des Terroristen und stieß unter anderem auf einen mutmaßlichen Komplizen, der sich noch vor kurzem das Atomkraftwerk in Stade zeigen ließ.
TRAUERFEIER IN NEW YORK
Was bleibt, ist die Angst
Letztes Innehalten vor dem militärischen Gegenschlag: In einer beispiellosen Zeremonie versammelten
sich die Bürger New Yorks zur Trauerfeier anlässlich des Terroranschlags auf das
World Trade Center. In einem Baseballstadion in der Bronx sprach Bürgermeister Giuliani
zur ganzen Welt. Derweil strömten Massen von freiwilligen Helfern aus dem ganzen Land nach Manhattan, um
ihren persönlichen Beitrag zum Wiederaufbau zu leisten.
ÜBERLEBEN IN TRÜMMERN
Wie die New Yorker Angst und Chaos bewältigen
13 Tage nach dem Attentat auf das World Trade Center nähern sich die New
Yorker langsam wieder der Normalität. Kollektive Trauerbewältigung,
Terror-Kommerz und eine Welle des Patriotismus begleiten den Weg aus dem
Chaos.